Was sind die Haupttypen von Leitungsschutzschaltern (MCB)?
Die gebräuchlichsten MCB-Typen sind Typ B, Typ C und Typ D, klassifiziert nach ihrer magnetischen Auslösekennlinie. Typ K und Typ Z werden ebenfalls in einigen Anwendungen und Herstellersortimenten verwendet. MCBs können zudem nach Polzahl, Nennstrom, Ausschaltvermögen, AC/DC-Bemessung und Anwendung klassifiziert werden.
Für die meisten Wohngebäude-Stromkreise mit geringem Einschaltstrom ist Typ B üblich. Für gewerbliche Stromkreise und kleine Motorlasten ist Typ C gebräuchlich. Für Lasten mit hohem Einschaltstrom, wie Transformatoren oder größere Motoren, kann Typ D verwendet werden, jedoch nur nach Überprüfung der Fehlerschleifenbedingungen und des verfügbaren Kurzschlussstroms.
Für die Produktbewertung siehe VIOX LS-Schalter-Produkte.
MCB-Typen auf einen Blick
| MCB-Typ | Magnetischer Auslösebereich | Typische Verwendung | Hauptrisiko bei Fehlverwendung |
|---|---|---|---|
| Typ B | 3 bis 5 x In | Wohnraumbeleuchtung, Steckdosen, Lasten mit geringem Einschaltstrom | Mögliche Fehlauslösung bei Motor- oder Transformatoreinschaltströmen |
| Typ C | 5 bis 10 x In | Gewerbliche Stromkreise, kleine Motoren, HLK, allgemeine Energieverteilung | Kann bei niedrigem Fehlerstrom zu langsam auslösen |
| Typ D | 10 bis 20 x In | Transformatoren, große Motoren, industrielle Lasten mit hohem Einschaltstrom | Erfordert eine Überprüfung der Fehlerschleifenimpedanz und der Abschaltzeit |
| Typ K | Oft etwa das 8- bis 12-fache von In, abhängig vom Hersteller | Motor- und induktive Lasten | Weniger universell; Datenblatt muss geprüft werden |
| Typ Z | Oft etwa das 2- bis 3-fache von In, abhängig vom Hersteller | Empfindliche Elektronik, Halbleiter- und Steuerstromkreise | Kann bei Einschaltströmen zu Fehlauslösungen führen. |
Diese Bereiche sind praktische Referenzwerte. Überprüfen Sie immer die genaue Auslösekennlinie im Datenblatt des Herstellers und die geltende Produktnorm.
Auslösecharakteristiken: B, C, D, K und Z
Die Auslösekennlinie beschreibt, wie schnell der Leitungsschutzschalter (MCB) auslöst, wenn der Strom über seinen Nennstrom ansteigt. Sie ist eine der wichtigsten Eigenschaften des MCB, da sie bestimmt, ob der Schutzschalter normale Einschaltströme toleriert oder zu früh auslöst.
Ein MCB verfügt über zwei grundlegende Auslösemechanismen:
- Thermische Auslösung bei Überlast, üblicherweise mittels eines Bimetallstreifens.
- Magnetische Auslösung bei Kurzschluss, üblicherweise mittels einer elektromagnetischen Spule oder eines Solenoids.
Die Typen B, C, D, K und Z beschreiben hauptsächlich den magnetischen unverzögerten Auslösebereich.

Typ B MCB
Leitungsschutzschalter vom Typ B lösen magnetisch typischerweise bei dem 3- bis 5-fachen des Nennstroms aus.
Sie werden üblicherweise verwendet für:
- Beleuchtungsstromkreise in Wohngebäuden
- Steckdosenstromkreise mit geringen Einschaltströmen
- kleine ohmsche Lasten
- allgemeine Endstromkreise im Haushalt
- Stromkreise, bei denen der verfügbare Fehlerstrom begrenzt sein kann
Typ B ist im Vergleich zu Typ C oder Typ D empfindlicher. Dies macht ihn nützlich für Lasten mit geringem Einschaltstrom, kann jedoch bei Verwendung mit Motoren, Transformatoren, Netzteilen oder anderen Geräten mit höherem Anlaufstrom zu Fehlauslösungen führen.
Typ C MCB
Leitungsschutzschalter (MCB) vom Typ C lösen magnetisch typischerweise bei dem 5- bis 10-fachen des Nennstroms aus.
Sie werden üblicherweise verwendet für:
- gewerbliche Verteilungsstromkreise
- kleine Motoren
- HVAC-Ausrüstung
- Leuchtstoff- oder LED-Beleuchtungsgruppen mit Einschaltstrom
- kleine Pumpen und Ventilatoren
- Allgemeine industrielle Schaltschränke
Typ C ist oft der praktische Mittelweg. Er toleriert höhere Einschaltströme als Typ B, benötigt jedoch dennoch einen ausreichenden Fehlerstrom, um bei Kurzschlussbedingungen schnell auszulösen.
Praxistipp vom VIOX-Ingenieur: Ein häufiger Fehler ist der Austausch von Typ C durch Typ D, nur weil ein älterer Motor oder Transformator Fehlauslösungen verursacht. Dies kann zwar das Symptom verdecken, schafft aber ein neues Risiko: Bei langen Leitungswegen und hoher Fehlerschleifenimpedanz löst der Leitungsschutzschalter vom Typ D bei einem Kurzschluss möglicherweise nicht schnell genug aus. Überprüfen Sie vor einer Änderung der Auslösecharakteristik den Einschaltstrom der Last, den Leitungsquerschnitt, den verfügbaren Kurzschlussstrom und die Fehlerschleifenimpedanz.
Typ D MCB
Leitungsschutzschalter (MCBs) vom Typ D lösen magnetisch typischerweise bei dem 10- bis 20-fachen des Nennstroms aus.
Sie werden üblicherweise verwendet für:
- Transformatoren
- große Motoren
- Schweißgeräte
- Industrielle Lasten mit hohem Einschaltstrom
- Bestimmte Maschinenstromkreise
Typ D sollte nicht allein deshalb gewählt werden, weil bei Typ B oder Typ C Fehlauslösungen auftreten. Die höhere magnetische Auslöseschwelle erfordert, dass der Stromkreis über einen ausreichend hohen Fehlerstrom für eine schnelle Abschaltung verfügt. Die Fehlerschleifenimpedanz, Leitungslänge, Versorgungskapazität und lokale Vorschriften müssen überprüft werden.
Leitungsschutzschalter (LS-Schalter) Typ K und Typ Z
Typ K und Typ Z sind weniger universell einsetzbar als B, C und D, spielen jedoch in einigen Produktreihen eine wichtige Rolle.
Leitungsschutzschalter (LS-Schalter) Typ K
Typ K wird häufig für Motoren und induktive Lasten verwendet, bei denen kurze Einschaltströme toleriert werden müssen. Das genaue Auslöseverhalten hängt vom Hersteller und der Produktnorm ab, daher ist das Datenblatt aussagekräftiger als die bloße Kennzeichnung.
Leitungsschutzschalter (LS-Schalter) Typ Z
Typ Z ist empfindlicher und wird häufig für Elektronik-, Halbleiter-, Mess- und Steuerstromkreise verwendet. Er kann empfindliche Geräte schützen, neigt jedoch bei Lasten mit hohen Einschaltströmen zu Fehlauslösungen.
Gehen Sie nicht davon aus, dass K- und Z-Charakteristiken bei allen Herstellern verfügbar oder identisch sind. Überprüfen Sie die Produktserie, die Norm und das Diagramm der Auslösekennlinie.
Gibt es einen Leitungsschutzschalter (MCB) vom Typ A?
Einige ältere Dokumente, regionale Referenzen oder herstellerspezifische Unterlagen erwähnen möglicherweise den Typ A, aber Typ B, Typ C und Typ D sind die am weitesten verbreiteten Auslösecharakteristiken für die allgemeine Auswahl von Leitungsschutzschaltern.
Für SEO-Suchanfragen wie MCB Typen A B C D, ist es besser, den Typ A mit Vorsicht zu behandeln, anstatt ihn als gängige moderne MCB-Kategorie darzustellen. Wenn eine Projektspezifikation den Typ A erwähnt, überprüfen Sie die genaue Norm, das Datenblatt des Herstellers und die beabsichtigte Bedeutung.
Hinweis: Viele Nutzer, die nach “Typ A” suchen, suchen eigentlich nach Typ A RCDs, RCCBs oder RCBOs, nicht Typ A MCBs. Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen vom Typ A sind darauf ausgelegt, sowohl sinusförmige Wechselströme als auch pulsierende Gleichfehlerströme moderner elektronischer Lasten zu erkennen. Dies ist ein anderes Klassifizierungssystem als die Auslösekennlinien von Leitungsschutzschaltern (MCBs).

Weitere Möglichkeiten zur Klassifizierung von MCBs
Die Auslösekennlinie ist nur eine Möglichkeit, Leitungsschutzschalter zu klassifizieren. Eine vollständige Auswahl eines MCBs berücksichtigt zudem die Polzahl, den Nennstrom, das Ausschaltvermögen, die Spannung sowie die Eignung für AC/DC.

Nach Polzahl
| Poltyp | Typische Verwendung |
|---|---|
| 1P | Schutz des einphasigen Außenleiters |
| 1P+N | Phasenschutz mit Neutralleiterschaltung oder Neutralleiteranschluss je nach Ausführung |
| 2P | Zweipolige Abschaltung, häufig für einphasige Stromkreise, die eine Schaltung von Außen- und Neutralleiter erfordern |
| 3P | Dreiphasige Stromkreise ohne geschalteten Neutralleiter |
| 3P+N / 4P | Drehstromkreise, bei denen eine Neutralleiterschaltung oder -trennung erforderlich ist |
Überprüfen Sie immer, ob der Neutralleiterpol geschützt, geschaltet oder nur durch das Gerät geführt ist. Die Frontbeschriftung allein reicht möglicherweise nicht aus.
Nach Bemessungsstrom
Der Bemessungsstrom eines Leitungsschutzschalters (MCB) ist der Dauerstromwert unter festgelegten Bedingungen. Gängige Nennwerte in vielen Verteilern sind 6A, 10A, 16A, 20A, 25A, 32A, 40A, 50A und 63A, wobei in einigen Baureihen auch höhere Nennwerte erhältlich sind.
Der Bemessungsstrom muss gemäß folgenden Kriterien gewählt werden:
- Laststrom
- Kabelquerschnitt
- Installationsmethode
- Umgebungstemperatur
- Gruppierung und Gehäusebedingungen
- geltende Installationsvorschriften
Überdimensionieren Sie einen Leitungsschutzschalter (MCB) nicht, nur um Fehlauslösungen zu vermeiden. Eine Überdimensionierung kann dazu führen, dass das Kabel nicht ausreichend geschützt ist.
Nach Ausschaltvermögen
Das Ausschaltvermögen ist der maximale Kurzschlussstrom, den der Leitungsschutzschalter (MCB) unter seiner angegebenen Bemessung sicher unterbrechen kann.
Gängige Werte in vielen Wohn- und Gewerbeinstallationen sind:
- 6 kA
- 10kA
- höhere Werte in ausgewählten Produktreihen
Das erforderliche Ausschaltvermögen hängt vom prospektiven Kurzschlussstrom am Einbauort ab. Übersteigt der Fehlerstrom den Nennwert des Leitungsschutzschalters (MCB), ist das Gerät nicht geeignet.
Für einen ausführlicheren Leitfaden siehe 6kA vs. 10kA LS-Schalter Ausschaltvermögen.
AC-Leitungsschutzschalter vs. DC-Leitungsschutzschalter
AC- und DC-Leitungsschutzschalter sind nicht automatisch austauschbar. Lichtbögen bei Gleichstrom sind schwerer zu löschen, da Gleichstrom keinen natürlichen Nulldurchgang aufweist.
Für Gleichstromkreise prüfen:
- DC-Spannungsbemessung
- Polaritätskennzeichnung
- nicht-polarisierte oder polarisierte Ausführung
- Anzahl der in Reihe geschalteten Pole
- Ausschaltvermögen bei Gleichspannung
- Verdrahtungsplan
Für die DC-Auswahl siehe Wie man einen DC-Leistungsschalter auswählt und Polarität von DC-Leistungsschaltern.
MCB-Eigenschaften, die Käufer prüfen sollten
| Merkmal | Warum es wichtig ist |
|---|---|
| Nennstrom In | Muss auf Last- und Leitungsschutz abgestimmt sein |
| Auslösecharakteristik | Bestimmt die Toleranz gegenüber Einschaltströmen und das Kurzschlussauslöseverhalten |
| Ausschaltvermögen Icn / Icu | Muss den prospektiven Kurzschlussstrom übersteigen |
| Nennspannung | Muss der AC- oder DC-Systemspannung entsprechen |
| AC- oder DC-Bemessung | Verhindert den unsachgemäßen Einsatz in Gleichstromkreisen |
| Nummer des Pols | Muss den Anforderungen an die Stromkreisverdrahtung und Trennung entsprechen |
| Frequenz | Relevant für Wechselstromsysteme und Produktkennzeichnung |
| Kapazität der Terminals | Muss dem Leiterquerschnitt und der Installationsmethode entsprechen |
| Standard | IEC 60898-1, IEC 60947-2, UL 489 oder lokale Anforderungen |
| Zubehör | Hilfskontakt, Arbeitsstromauslöser, Unterspannungsauslöser, Sammelschienenkompatibilität |

Zum Lesen des Typenschilds siehe Wie man ein MCB-Typenschild liest.
So wählen Sie den richtigen Leitungsschutzschalter-Typ aus
Beginnen Sie mit dem Stromkreis, nicht mit der Kennzeichnung des Leitungsschutzschalters.
| Anwendung | Gemeinsamer Ausgangspunkt | Was zu überprüfen ist |
|---|---|---|
| Wohnraumbeleuchtung | Typ B | Einschaltstrom, Leitungsquerschnitt, Schleifenimpedanz |
| Steckdosen im Wohnbereich | Typ B oder Typ C, abhängig von Markt und Last | Lokale Installationsvorschriften und Lastverhalten |
| Gewerbliche Energieverteilung | Typ C | Fehlerstrom und Risiko von Fehlauslösungen |
| Kleine Motoren, Ventilatoren, Pumpen | Typ C | Anlaufstrom und Abschaltzeit |
| Große Motoren oder Transformatoren | Typ D oder motorspezifischer Schutz | Fehlerschleifenimpedanz und Schutzkoordination |
| Empfindliche Elektronik | Typ Z, wo angemessen | Einschaltstrom und Herstellerhinweise |
| Induktive Lasten | Typ C, D oder K je nach Last | Datenblattkennlinie und Anlaufstrom |
| Gleichstromkreise | DC-Nennwert MCB | Gleichspannung, Polarität, Ausschaltvermögen |
Der sicherste Auswahlprozess ist:
- Lasttyp identifizieren.
- Normalen Betriebsstrom berechnen oder schätzen.
- Anlauf- oder Einschaltstrom prüfen.
- Bemessungsstrom basierend auf Last- und Leitungsschutz auswählen.
- Auslösekennlinie basierend auf Einschaltstrom- und Fehlerschleifenbedingungen auswählen.
- Überprüfung des Ausschaltvermögens anhand des verfügbaren Kurzschlussstroms.
- Überprüfung von Spannung, AC/DC-Bemessung, Polzahl und Installationsnorm.
Häufige Fehler bei der Auswahl von Leitungsschutzschaltern (MCB)
Fehler 1: Wahl des Typs D ausschließlich zur Vermeidung von Fehlauslösungen.
Typ D kann zwar Fehlauslösungen verhindern, kann aber bei zu geringem verfügbarem Kurzschlussstrom die Kurzschlussauslösung verzögern. Untersuchen Sie die Ursache der Fehlauslösung, bevor Sie die Auslösecharakteristik ändern.
Bei der Auswahl vor Ort ist die sicherere Frage nicht “Welche Charakteristik verhindert Fehlauslösungen?”, sondern “Welche Charakteristik toleriert normale Einschaltströme und erfüllt gleichzeitig die Anforderungen an die Abschaltbedingungen im Fehlerfall?”
Fehler 2: Verwendung von Typ B für Motorlasten ohne Prüfung der Einschaltströme.
Einschaltströme von Motoren, Transformatoren, LED-Treibern und Netzteilen können Geräte vom Typ B auslösen. Typ C oder eine andere Charakteristik kann besser geeignet sein, jedoch erst nach Bestätigung des Leitungsschutzes und der Fehlerbedingungen.
Fehler 3: Missachtung des Ausschaltvermögens.
Die Ampere-Bemessung des Leitungsschutzschalters (MCB) gibt keinen Aufschluss darüber, ob er den verfügbaren Kurzschlussstrom sicher unterbrechen kann. Überprüfen Sie die 6kA-, 10kA- oder höheren Nennwerte in Bezug auf den Installationsort.
Fehler 4: Die Annahme, dass AC-Leitungsschutzschalter in DC-Systemen funktionieren
Leitungsschutzschalter für Wechselstrom (AC) sollten nicht in Gleichstromkreisen (DC) verwendet werden, es sei denn, der Hersteller gibt ausdrücklich eine DC-Bemessung und einen Schaltplan an.
Fehler 5: Verwechslung von MCB-Typ und Polzahl
Die Typen B, C, D, K und Z beziehen sich auf die Auslösecharakteristik. 1P, 2P, 3P und 4P beziehen sich auf die Polkonfiguration. Dies sind unterschiedliche Auswahlkriterien.
Fehler 6: Überdimensionierung des Leitungsschutzschalters zur Vermeidung von Auslösungen
Eine Erhöhung der Stromstärke ohne Überprüfung des Kabelquerschnitts kann zu einem unsicheren Zustand führen. Der Leitungsschutzschalter muss sowohl den Leiter schützen als auch die Last absichern.
FAQ
Was sind die Haupttypen von Leitungsschutzschaltern (MCB)?
Die gängigen Auslösecharakteristiken von Leitungsschutzschaltern (MCB) sind Typ B, Typ C und Typ D. Typ K und Typ Z werden ebenfalls in einigen Herstellerprogrammen und für spezielle Anwendungen eingesetzt.
Was ist der Unterschied zwischen MCBs der Typen B, C und D?
Typ B löst magnetisch beim 3- bis 5-fachen des Nennstroms aus, Typ C beim 5- bis 10-fachen und Typ D beim 10- bis 20-fachen. Höhere Auslösebereiche tolerieren höhere Einschaltströme, erfordern jedoch einen höheren Fehlerstrom für eine schnelle Abschaltung.
Welcher MCB-Typ wird in Wohngebäuden verwendet?
Typ B wird üblicherweise für viele Wohnungsstromkreise mit geringen Einschaltströmen verwendet. In einigen Märkten oder Stromkreisen kann auch Typ C eingesetzt werden. Beachten Sie stets die örtlichen Installationsvorschriften und die Anforderungen an die Fehlerschleifenimpedanz.
Wofür wird ein MCB vom Typ C verwendet?
Typ C wird häufig für gewerbliche Stromkreise, kleine Motoren, HLK-Anlagen, Beleuchtungsgruppen mit Einschaltströmen, Pumpen, Ventilatoren und allgemeine Verteiler eingesetzt.
Wofür wird ein MCB vom Typ D verwendet?
Typ D wird für Lasten mit hohen Einschaltströmen verwendet, wie z. B. Transformatoren, große Motoren, Schweißgeräte und einige industrielle Stromkreise. Er sollte erst nach Überprüfung der Fehlerschleifenbedingungen ausgewählt werden.
Was ist ein MCB vom Typ Z?
Typ Z ist eine empfindliche MCB-Auslösecharakteristik, die in einigen elektronischen, Halbleiter-, Mess- und Steuerungsanwendungen eingesetzt wird. Er löst bei niedrigeren magnetischen Stromwerten aus als B, C oder D, abhängig vom Hersteller.
Was sind die Standard-Nennwerte für MCBs?
Zu den gängigen MCB-Nennströmen in vielen Verteilern gehören 6A, 10A, 16A, 20A, 25A, 32A, 40A, 50A und 63A. Die Verfügbarkeit hängt von der Produktserie und dem Markt ab.
Wie wähle ich den richtigen MCB-Typ aus?
Wählen Sie basierend auf Lasttyp, Nennstrom, Einschaltstrom, Kabelquerschnitt, Fehlerstrom, Auslösecharakteristik, Ausschaltvermögen, Polzahl, Spannung, AC/DC-Eignung und den örtlichen Installationsvorschriften.
Abschließender Hinweis
Der MCB-Typ bezieht sich nicht nur auf die B-, C- oder D-Charakteristik. Eine vollständige Auswahl berücksichtigt die Auslösecharakteristik, den Nennstrom, die Polzahl, das Ausschaltvermögen, die AC/DC-Eignung, die Spannung und den Anwendungsbereich.
Für eine schnelle Auswahl beginnen Sie mit der Auslösecharakteristik: Typ B für Stromkreise mit geringen Einschaltströmen, Typ C für allgemeine gewerbliche Lasten und kleine Motorlasten, Typ D für Lasten mit hohen Einschaltströmen nach vorheriger Prüfung sowie Typ K oder Z nur dann, wenn das Produktdatenblatt und die Anwendung dies rechtfertigen.
Die wichtigste Regel ist einfach: Der Leitungsschutzschalter (MCB) muss den normalen Anlaufstrom tolerieren, bei Fehlerströmen sicher auslösen und das angeschlossene Kabel schützen.