Um ein Schütz mit einem Multimeter zu prüfen, schalten Sie die Stromversorgung ab, messen Sie die Spule an A1–A2 und überprüfen Sie die Haupt- und Hilfskontakte. Wenn eine Prüfung unter Spannung zulässig ist, messen Sie die Steuerspannung zwischen A1 und A2 während des Schaltbefehls. Zusammen ermöglichen die Ergebnisse die Unterscheidung zwischen Spulen-, Kontakt-, Mechanik- und Steuerungsfehlern.
Die zuverlässige Vorgehensweise ist:
Identifizieren → Freischalten → Sichtprüfung → Spule prüfen → Steuerspannung verifizieren → Hauptkontakte prüfen → Hilfskontakte prüfen → Diagnose
Sicherheit: Widerstands- und Durchgangsmessungen müssen an einem spannungsfreien Stromkreis durchgeführt werden. Prüfungen unter Spannung innerhalb eines Schaltschranks setzen das Personal Gefahren durch Stromschlag und Lichtbögen aus und dürfen nur von qualifizierten Elektrofachkräften gemäß den genehmigten Verfahren des Standorts unter Verwendung geeigneter Messgeräte und persönlicher Schutzausrüstung (PSA) durchgeführt werden.
Wichtigste Erkenntnisse
- Ein einzelner Spulenwiderstandswert allein kann nicht belegen, dass das gesamte Schütz einwandfrei funktioniert.
- Ein Leerlaufmesswert zwischen A1–A2 deutet normalerweise auf eine unterbrochene Spule hin, es gibt jedoch keinen universellen “korrekten” Widerstandswert für jedes Schütz.
- Prüfen Sie die Steuerspannung zwischen A1 und A2 – nicht von A1 zu einem beliebigen Massepunkt.
- Ein Schütz kann normal anziehen und dennoch beschädigte Hauptkontakte, fehlerhafte Hilfskontakte oder mangelhafte Anschlussklemmen aufweisen.
- Unterscheiden Sie einen Schützdefekt von einem Fehler im Überlastrelais, der Verriegelung, dem SPS-Ausgang, dem Steuertransformator oder der Verdrahtung, bevor Sie das Gerät austauschen.
Schnelle Diagnosematrix für Schütze
| Symptom | Messmodus | Messpunkte | Ergebnismuster | Wahrscheinliche Richtung |
|---|---|---|---|---|
| Schütz zieht nicht an | Widerstand, spannungsfrei | A1–A2 | Überlast/Unterbrechung | Spulenunterbrechung oder gelöster Spulenanschluss |
| Schütz zieht nicht an | AC- oder DC-Spannung, eingeschaltet | Über A1–A2 | Keine oder fehlerhafte Spannung | Fehler im vorgeschalteten Steuerstromkreis |
| Schütz brummt oder flattert | Spannung, Befehl EIN | Über A1–A2 | Niedrige oder instabile Spannung | Problem mit Versorgung, Verdrahtung, Verriegelung oder Spulennennspannung |
| Schütz zieht an; Last bleibt aus | Durchgang/Widerstand, spannungsfrei | L1–T1, L2–T2, L3–T3 | Kontakt ändert den Zustand nicht | Abgenutzter, beschädigter oder mechanisch blockierter Hauptkontakt |
| Steuerrückmeldung ist fehlerhaft | Durchgangsprüfung, spannungsfrei | Gekennzeichnetes Schließer-/Öffner-Hilfskontaktpaar | Zustand ändert sich nicht korrekt | Fehler am Hilfskontaktblock oder Mechanismus |
| Anschluss wird heiß | Sichtprüfung; Spannungsabfallmessung nur bei entsprechender Autorisierung | Relevanter Anschluss-/Kontaktpfad | Hitzeschäden, Lockerung oder abnormaler Spannungsabfall | Fehlerhafte Klemmstelle oder hochohmige Verbindung |
Verwenden Sie die Matrix zusammen mit dem Geräteschaltplan und den Herstellergrenzwerten; Kennzeichnungen und Normalzustände können abweichen.

Was Sie vor der Prüfung benötigen
Verwenden Sie ein korrekt CAT-zertifiziertes Multimeter, intakte Messspitzen, den Schaltplan und das Datenblatt des Schützes. Notieren Sie Spulenspannung, AC/DC-Typ, Polarität, Anschlüsse, interne Elektronik und eventuelle externe Entstörglieder. Falls erforderlich, überprüfen Sie die Unterlagen. was ein Schütz ist.
Gehen Sie nicht davon aus, dass jedes dreipolige Schütz identische Kennzeichnungen verwendet. Viele verwenden L1/L2/L3 auf der Netzseite und T1/T2/T3 auf der Lastseite, während die Spulenanschlüsse üblicherweise mit A1 und A2 bezeichnet sind. Überprüfen Sie die Kennzeichnungen am tatsächlichen Gerät.
Schritt 1: Symptome und Typenschilddaten erfassen
Notieren Sie, ob das Schütz:
- nicht anzieht;
- anzieht, aber die Last nicht mit Strom versorgt;
- rattert, brummt oder abfällt;
- nach dem Entfernen des Befehls geschlossen bleibt;
- intermittierend arbeitet; oder
- weist lokalisierte Überhitzung auf.
Vergleichen Sie das Typenschild mit dem Steuerstromkreis; ein Ersatzgerät kann zwar den richtigen Nennstrom, aber die falsche Spulenspannung oder Frequenz aufweisen. Identifizieren Sie Serienüberlast-, Not-Aus-, Freigabe-, SPS- und Verriegelungskontakte.
Schritt 2: Spannungsversorgung trennen und Spannungsfreiheit feststellen
Schalten Sie alle Leistungs- und Steuerstromquellen ab, führen Sie eine Lockout/Tagout-Sicherung durch und berücksichtigen Sie Rückspeisungen oder gespeicherte Energie. Prüfen Sie das Messgerät, stellen Sie die Spannungsfreiheit fest und überprüfen Sie das Messgerät gemäß den betrieblichen Vorschriften erneut.
Klemmen Sie einen Spulenleiter ab, wenn parallele Pfade den Widerstandswert verfälschen könnten. Isolieren Sie alternative Pfade über Lasten, Transformatoren, Entstörglieder oder Rückkopplungsschaltungen und kennzeichnen Sie die entfernten Leiter.
Schritt 3: Inspektion des Geräts, der Verdrahtung und des Mechanismus
Achten Sie auf Gehäuseschäden, lose Leiter, überhitzte Isolierungen, beschädigte Kabelschuhe, Verschmutzungen, blockierte Bewegungsabläufe, falsch verdrahtete Entstörglieder oder nicht korrekt sitzendes Zubehör.
Verurteilen Sie ein Schütz nicht allein aufgrund von Verfärbungen oder Rauheit. Kontaktflächen können sich durch normales Schalten verfärben. Verwenden Sie die Verschleißanzeige oder die Austauschkriterien des Herstellers. Feilen oder schleifen Sie die Kontakte nicht, es sei denn, der Hersteller erlaubt dies ausdrücklich.
Nehmen Sie ein hitzegeschädigtes, klemmendes oder verschweißtes Schütz außer Betrieb, anstatt es wiederholt unter Spannung zu setzen.
Schritt 4: Prüfen Sie die Schützspule an A1 und A2
Bei getrenntem Stromkreis und von irreführenden Parallelpfaden isolierter Spule:
- Stellen Sie das Multimeter auf Widerstandsmessung ein.
- Platzieren Sie eine Messspitze an A1 und die andere an A2.
- Warten Sie, bis sich der Messwert stabilisiert hat.
- Vergleichen Sie diesen mit den Herstellerdaten, einem identischen, bekanntermaßen funktionierenden Gerät oder einem dokumentierten Referenzwert für das exakte Modell und den Spulencode.
Interpretieren Sie den Messwert sorgfältig:
- OL oder unendlicher Widerstand: Die Wicklung oder eine interne Verbindung ist wahrscheinlich unterbrochen.
- Endlicher Widerstand: Die Wicklung ist durchgängig, dies beweist jedoch nicht, dass sie eine ausreichende Magnetkraft erzeugt oder im Betrieb stabil bleibt.
- Unerwartet niedriger Widerstand: Die Spule könnte beschädigt sein, aber prüfen Sie vor einer Entscheidung den spezifizierten Wert, den Leitungswiderstand, angeschlossene Entstörkomponenten und den Testaufbau.
- Instabiler Messwert: Überprüfen Sie den Kontakt der Messspitzen, die Klemmen, lösbare Spulenanschlüsse und Temperatureinflüsse, bevor Sie die Wicklung als fehlerhaft einstufen.
Vor der Prüfung die Spulentechnologie identifizieren:
- Polarisierte Gleichstromspule: Die gekennzeichneten
+und-Anschlüsse beachten. Ein verpolter Anschluss kann durch eine interne Diode blockiert werden oder eine elektronische Spule bzw. ein Entstörmodul beschädigen. - Elektronisch gesteuerte Spule: Ein Widerstands- oder Durchgangsmesswert entspricht möglicherweise nicht der Wicklung und kann je nach Polarität des Messgeräts variieren. Die Diagnosemethode des Herstellers befolgen.
- Überspannungsschutz vorhanden: Eine Diode, ein RC-Glied, ein Metalloxid-Varistor oder ein Anzeigemodul zwischen A1–A2 kann den Messwert verfälschen. Ein externes Modul nur trennen, wenn dies zulässig ist, und die Polarität sowie die Verdrahtung korrekt wiederherstellen.
Verwenden Sie kein Isolationswiderstandsmessgerät an einer elektronischen Spule oder einem Entstörmodul, es sei denn, die Anleitung erlaubt dies ausdrücklich. Es gibt keinen universellen Normalwert für den Ohm-Widerstand einer Schützspule. Bei einer Wechselstromspule bildet ein Gleichstrom-Widerstandstest weder die Impedanz im erregten Zustand noch die Ankerwirkung ab; verwenden Sie ihn nur, um einen offenen Stromkreis oder eine deutliche Abweichung festzustellen, nicht um die Funktionsfähigkeit zu zertifizieren.
Weitere Hintergründe zum unterschiedlichen Spulenverhalten finden Sie unter AC- vs. DC-Schütze.

Schritt 5: Steuerspannung an A1 und A2 prüfen
Wenn der Spulenwiderstand plausibel ist, das Schütz aber nicht schließt, prüfen Sie die Steuerspannung. Führen Sie diese Messung unter Spannung nur durch, wenn Personal, Gerätezustand, Risikobewertung, Messgerät und PSA dafür geeignet sind.
Messen Sie bei eingeschaltetem Schütz zwischen A1 und A2 und vergleichen Sie den Wert mit dem Typenschild und den Herstellertoleranzen. A1 gegen Erde kann Spannung anzeigen, selbst wenn der A2-Rückleiter, der Überlastkontakt, der Neutralleiter oder die Verriegelung unterbrochen sind. Die Messung direkt an der Spule prüft die tatsächlich anliegende Spannung.
- Korrekte Spannung ohne Anziehen deutet auf die Spule, den magnetischen Mechanismus oder eine falsche Spulenauslegung hin.
- Fehlende Spannungspunkte vor der Verdrahtung, dem Schutz, den Verriegelungen, den Ausgängen, dem Transformator oder dem Rückleiter.
- Niedrige oder instabile Spannung kann zu unvollständigem Schließen, Rattern, Hitzeentwicklung und Abfallen führen; überprüfen Sie zuerst den Steuerstromkreis.
Schritt 6: Prüfung der Hauptkontakte
Vor jeder Widerstands- oder Durchgangsprüfung ist die Spannungsfreiheit zu isolieren und zu verifizieren in sowohl dem Hauptstromkreis als auch dem Steuerstromkreis. Verhindern Sie eine Rückspeisung durch Lasten, Generatoren, Frequenzumrichter, Steuertransformatoren oder parallele Stromkreise. Trennen und kennzeichnen Sie Leiter, wenn der Schaltplan keinen isolierten Prüfpfad nachweisen kann. Schließen Sie niemals ein Messgerät im Widerstands- oder Durchgangsmodus an einen unter Spannung stehenden Pol an.
Identifizieren Sie jeden Pol und prüfen Sie L1–T1, L2–T2 und L3–T3 oder die tatsächlichen Gerätekennzeichnungen. Ein standardmäßiger Schließer-Hauptpol sollte im Ruhezustand offen sein.
Um den betätigten Zustand zu testen, halten Sie den Hauptstromkreis vollständig spannungsfrei und von jeder Quelle isoliert, während die Spule separat gemäß einem zugelassenen Herstellerverfahren oder einem kontrollierten Prüfstandverfahren betrieben wird. Verwenden Sie nur die für die Spule spezifizierte Versorgungsspannung und beachten Sie die Polarität. Verwenden Sie nicht den installierten Steuerstromkreis, es sei denn, dessen Isolierung und Betriebsverfahren sind spezifisch festgelegt, und erzwingen Sie keine Betätigung eines unzugänglichen Ankers. Geschlossene Pole sollten einen stabilen Pfad aufweisen; ein offener oder intermittierender Pol deutet auf ein Problem mit dem Kontakt, dem Gestänge oder dem Prüfpfad hin.
Ein Durchgangsprüfer dient lediglich als Screening-Test und kann überhöhte Widerstände unter Last möglicherweise nicht erkennen. Bei Verdacht auf Überhitzung oder Phasenausfall muss qualifiziertes Personal unter kontrollierten Bedingungen vergleichende Messungen des Spannungsabfalls an den Polen, der Stromaufnahme oder der thermischen Belastung durchführen.

Schritt 7: Prüfung der Hilfskontakte und der mechanischen Betätigung
Überprüfen Sie anhand des Schaltplans jeden Schließer- und Öffner-Hilfskontakt im Ruhezustand sowie bei Betätigung. Ein fehlerhaftes SPS-Rückmeldesignal oder ein defekter Haltekontakt kann den Maschinenstillstand verursachen, während die Hauptkontakte weiterhin funktionsfähig sind.
Stellen Sie den vollständigen Hub und die unverzügliche Rückstellung sicher. Schwergängigkeit, Verschmutzung, eine schwache Rückstellkraft oder falsch ausgerichtetes Zubehör können einen elektrischen Fehler vortäuschen; die Durchgangsprüfung der Spule schließt eine mechanische Blockade nicht aus.
Schritt 8: Entscheidung, ob das Schütz oder der umgebende Stromkreis fehlerhaft ist
Kombinieren Sie die Messergebnisse, anstatt die Entscheidung auf Basis eines einzelnen Wertes zu treffen.
| Befunde | Diagnoseansatz | Nächste Maßnahme |
|---|---|---|
| Spule unterbrochen; Verdrahtung und Spannungsquelle ansonsten korrekt | Spulendefekt | Spuleneinheit ersetzen, sofern zulässig und wirtschaftlich, oder Schütz austauschen |
| Spule plausibel; keine Steuerspannung an A1–A2 | Fehler im Steuerstromkreis | Sicherung, Überlastrelais, Not-Halt, Verriegelungen, Ausgangsgerät, Transformator und Rückleiter prüfen |
| Korrekte Spannung; Spule zieht nicht an | Spule, Magnetbaugruppe, falsche Bemessungsdaten oder mechanische Blockade | Modelldaten bestätigen; defektes Gerät austauschen |
| Anzug reinigen; ein Hauptpol bleibt offen oder weist Wackelkontakt auf | Fehler am Hauptkontakt oder am Gestänge | Schütz oder zugelassenen Kontaktsatz austauschen |
| Hauptpole schalten; Hilfskontaktrückmeldung erfolgt nicht | Fehler am Hilfskontakt bzw. Hilfskontaktblock | Zugelassene Hilfskomponente neu einsetzen oder austauschen |
| Rattern bei niedriger oder instabiler A1–A2-Spannung | Problem mit der Steuerspannungsversorgung oder der Verdrahtung | Spannungsabfall oder instabiles Steuersignal beheben, bevor das Schütz ausgetauscht wird |
| Verschweißte Kontakte, starke Hitzeschäden oder unzuverlässige Auslösung | Unsicherer Zustand am Ende der Lebensdauer | Anlage freischalten und austauschen; Schutzmaßnahmen und Lastbedingungen überprüfen |
Beim Austausch auf Übereinstimmung von Spule, Gebrauchskategorie, Betriebsstrom, Polen, Hilfskontakten, Betriebsart und Schutzkoordination achten. Überprüfen Sie anschließend die VIOX AC-Schütz-Baureihe oder Auswahlhilfe für Motorleistung.
Häufig Gestellte Fragen
Wie prüft man ein Schütz mit einem Multimeter?
Spannungsversorgung trennen, die Spule an A1–A2 messen und die Haupt- sowie Hilfskontakte im Ruhezustand und bei Betätigung prüfen. Falls autorisiert, die Steuerspannung während des Einschaltbefehls an A1–A2 messen.
Welchen Widerstand sollte eine Schützspule aufweisen?
Es gibt keinen Einheitswert für alle Spulen. Vergleichen Sie den Wert mit den Herstellerangaben oder einer identischen Spulenkennung. Ein unendlicher Messwert deutet auf eine unterbrochene Wicklung hin; ein endlicher Widerstand belegt lediglich die Durchgängigkeit.
Wie prüft man ein dreiphasiges Schütz?
A1–A2 prüfen, dann jeden Hauptpol – typischerweise L1–T1, L2–T2 und L3–T3. Jeder Pol muss den korrekten Ruhezustand aufweisen und konsistent schalten. Prüfen Sie auch die Hilfskontakte des Steuerstromkreises.
Kann eine Schützspule als intakt gemessen werden, während das Schütz dennoch defekt ist?
Ja. Die Hauptkontakte können verschlissen oder verschweißt sein, ein Hilfskontakt kann ausfallen, die Mechanik kann klemmen oder ein Anschluss kann einen zu hohen Übergangswiderstand aufweisen. Eine Widerstandsmessung zeigt lediglich, dass die Spulenwicklung einen leitfähigen Pfad besitzt.
Warum liegt Spannung an A1 an, aber das Schütz zieht nicht an?
Eine Messung von A1 gegen Erde beweist nicht, dass Spannung an der Spule anliegt. Messen Sie zwischen A1 und A2. Ein offener Überlastkontakt, eine Verriegelung, ein unterbrochener Neutralleiter oder Rückleiter kann eine irreführende Spannung an A1 verursachen, ohne einen geschlossenen Spulenstromkreis zu bilden.
Beweist ein Durchgangsprüfer (Piepton), dass die Hauptkontakte in Ordnung sind?
Nein. Er bestätigt lediglich einen leitfähigen Pfad bei dem geringen Prüfstrom des Messgeräts. Er beweist keine akzeptable Leistung unter Last. Intermittierende Messwerte, ungleichmäßiges Verhalten der Pole, Überhitzung oder ein zu hoher Spannungsabfall erfordern eine weiterführende, kontrollierte Diagnose.
Wann sollte ein Schütz ausgetauscht werden?
Tauschen Sie es aus, wenn die Spule unterbrochen und nicht reparabel ist, Kontakte verschweißt oder unzuverlässig sind, das Gehäuse hitzegeschädigt ist, der Mechanismus ungleichmäßig arbeitet oder die Verschleißgrenze des Herstellers erreicht ist. Beheben Sie Fehler bei der vorgeschalteten Spannung, der Last, den Anschlüssen und dem Schutz, bevor Sie das Ersatzgerät einbauen.
Technische Referenzen
- IEC 60947-4-1:2023, Ausgabe 5.0 (korrigierte Fassung 2026-03): Niederspannungsschaltgeräte – Elektromechanische Schütze und Motorstarter
- ABB: Anleitung zur Inspektion und Wartung von Schützen
- Schneider Electric: Anleitung zur Fehlersuche bei Schützen
- Schneider Electric: Auswirkungen von niedriger Steuerspannung auf Schütze
- Eaton: Installations- und Wartungshandbuch für Freedom/FlashGard Motor-Control-Center
