MCCB-Auslöseeinstellungen verstehen: Erläuterung von Ir, Im, Isd und Ii

MCCB-Auslöseeinstellungen verstehen: Erläuterung von Ir, Im, Isd und Ii

Warum MCCB-Auslöseeinstellungen wichtig sind: Das Fundament des elektrischen Schutzes

Moderne elektrische Verteilungssysteme erfordern einen präzisen, zuverlässigen Schutz gegen Überlastungen und Kurzschlüsse. Das Herzstück dieses Schutzes ist der molded case circuit breaker (MCCB) Auslöser – das “Gehirn”, das bestimmt, wann und wie schnell ein Leistungsschalter auf Fehlerzustände reagiert. Im Gegensatz zu Miniatur-Leistungsschaltern mit fester Auslösung sind, MCCBs mit einstellbaren Auslösern ausgestattet, bieten Ingenieuren die Flexibilität, die Schutzeigenschaften an spezifische Anwendungen anzupassen, die Koordination zwischen Schutzgeräten zu optimieren und unnötige Ausfallzeiten durch Fehlauslösungen zu vermeiden.

Das Verständnis der vier grundlegenden Auslöseparameter –Ir (Langzeitschutz), Im (Kurzzeitschutz), Isd (Kurzzeit-Ansprechwert) und Ii (Momentanauslösung) – ist für jeden, der an der Planung elektrischer Anlagen, dem Schaltschrankbau oder der Anlagenwartung beteiligt ist, unerlässlich. Falsche Einstellungen können zu unzureichendem Schutz, Koordinationsfehlern oder häufigen Fehlauslösungen führen, die den Betrieb stören. Dieser umfassende Leitfaden erklärt jeden Parameter, bietet praktische Berechnungsmethoden und zeigt, wie VIOX MCCB-Auslöser für optimale Leistung und Sicherheit konfiguriert werden.

Elektronischer VIOX-Auslöser mit einstellbaren Ir-, Im-, Isd- und Ii-Schutzeinstellungen für MCCB
Abbildung 1: Nahaufnahme eines elektronischen VIOX-Auslösers mit einstellbaren Ir-, Im-, Isd- und Ii-Einstellungen.

Thermisch-magnetische vs. elektronische Auslöser: Die Technologie verstehen

Bevor wir uns mit spezifischen Parametern befassen, ist es wichtig, die beiden wichtigsten Arten von Leistungsschalter- Auslösetechnologien und wie sie sich in Funktionalität und Einstellbarkeit unterscheiden, zu verstehen.

Tabelle 1: Vergleich thermisch-magnetischer vs. elektronischer Auslöser

Feature Thermisch-magnetischer Auslöser Elektronischer Auslöser
Funktionsprinzip Bimetallstreifen (thermisch) + elektromagnetische Spule (magnetisch) Stromwandler (CTs) + Mikroprozessor
Ir-Einstellung Begrenzt oder fest (typischerweise 0,7-1,0 × In) Großer Bereich (typischerweise 0,4-1,0 × In)
Isd-Einstellung Nicht verfügbar (kombiniert mit Ii) Vollständig einstellbar (1,5-10 × Ir)
Ii-Einstellung Fester oder begrenzter Bereich (typischerweise 5-10 × In) Großer Bereich (2-15 × Ir oder höher)
Zeiteinstellung Feste inverse Kennlinie Einstellbare tsd (typischerweise 0,05-0,5 s)
I²t-Schutz Nicht verfügbar Verfügbar bei erweiterten Einheiten
Genauigkeit ±20% typisch ±5-10% typisch
Temperatur-Empfindlichkeit Beeinflusst von der Umgebungstemperatur Elektronisch kompensiert
Erdschlussschutz Benötigt separates Modul Oft integriert (Ig-Einstellung)
Anzeige/Diagnose Keiner LCD-Anzeige, Ereignisprotokollierung, Kommunikation
Kosten Unter Höher
Typische Anwendungen Einfache Abzweige, feste Lasten Motoren, Generatoren, komplexe Koordination

Wesentliche Erkenntnis: Elektronische Auslöser bieten eine weitaus größere Flexibilität und Präzision und sind daher unerlässlich für Anwendungen, die eine enge Koordination, einen Motorschutz oder die Integration in Gebäudeleitsysteme erfordern. VIOX bietet beide Technologien an, wobei elektronische Einheiten für Installationen empfohlen werden, die erweiterte Schutzfunktionen erfordern.

VIOX MCCB-Ausschnitt mit elektronischen Auslöserkomponenten, einschließlich Stromwandlern und Mikroprozessor
Abbildung 2: Interne Schnittansicht eines VIOX-MCCB, die die Stromwandler und den mikroprozessorgesteuerten Auslöser hervorhebt.

Die vier Kernschutzparameter: Ir, Im, Isd und Ii erklärt

Tabelle 2: Kurzübersicht der Auslöseparameter

Parameter Voller Name Schutzfunktion Typische Reichweite Zeitcharakteristik Hauptzweck
Ir Langzeit-Ansprechstrom Thermischer/Überlastschutz 0,4-1,0 × In Inverse Zeit (tr) Schützt Leiter vor anhaltenden Überlastungen
Im Kurzzeitschutz N/A (kombiniert mit Isd) K.A. K.A. Veralteter Begriff, siehe Isd
Isd Kurzzeit-Ansprechstrom Kurzschlussschutz mit Verzögerung 1,5-10 × Ir Feste Zeit (tsd) Ermöglicht es nachgeschalteten Geräten, Fehler zuerst zu beheben
Ii Ansprechstrom bei Kurzschluss Sofortiger Kurzschlussschutz 2-15 × Ir (oder höher) Keine Verzögerung (<0,05s) Schützt vor schweren Fehlern
tr Langzeitverzögerung Überlastauslösezeit Feste inverse Kennlinie Invers (I²t) Entspricht der thermischen Kapazität des Leiters
tsd Kurzzeitverzögerung Kurzschlussverzögerung 0,05-0,5s Feste Zeit Ermöglicht Selektivität

Hinweis zur Terminologie: Der Begriff “Im” wird in älterer Literatur manchmal synonym mit “Isd” verwendet, aber moderne Normen IEC 60947-2 und UL 489 beziehen sich hauptsächlich auf Isd für Kurzzeit-Ansprechwert und Ii für Sofort-Ansprechwert. Dieser Leitfaden verwendet die aktuelle Standardterminologie.

Ir (Langzeitschutz): Einstellen des Dauerstroms

Ir stellt den Dauerstrom des Auslösers dar – den maximalen Strom, den der Schutzschalter auf unbestimmte Zeit führen kann, ohne auszulösen. Dies ist die grundlegendste Einstellung und muss sorgfältig an die Last und die Strombelastbarkeit des Leiters angepasst werden.

Funktionsweise von Ir

Die Langzeitschutzfunktion verwendet entweder einen Bimetallstreifen (thermisch-magnetisch) oder eine elektronische Erfassung (elektronische Auslöser), um den Laststrom zu überwachen. Wenn der Strom die Ir-Einstellung überschreitet, beginnt eine invers-zeitliche Charakteristik: Je höher die Überlast, desto schneller die Auslösung. Dies ahmt das thermische Verhalten von Leitern und angeschlossenen Geräten nach und bietet Zeit für vorübergehende Überlasten (Motoranlauf, Transformator-Einschaltstrom), während gleichzeitig vor anhaltenden Überlasten geschützt wird, die die Isolierung beschädigen könnten.

Berechnung von Ir

Grundlegende Formel:

Ir = Laststrom (IL) ÷ Belastungsfaktor

Standardverfahren:

  • Für Dauerlasten: Ir = IL ÷ 0,8 (80% Belastung gemäß NEC/IEC)
  • Für nicht-kontinuierliche Lasten: Ir = IL ÷ 0,9 (90% Belastung akzeptabel)

Beispiel:
Eine kontinuierliche Last von 100 A erfordert: Ir = 100A ÷ 0,8 = 125A

Wenn Ihr MCCB In = 160A hat, stellen Sie den Ir-Regler auf: 125A ÷ 160A = 0,78 (auf die nächste verfügbare Einstellung runden, typischerweise 0,8)

Überlegungen zur Ir-Einstellung

  1. Leiterstrombelastbarkeit: Ir darf die Strombelastbarkeit des kleinsten Leiters im Stromkreis nicht überschreiten
  2. Temperatur in der Umgebung: Elektronische Auslöser kompensieren automatisch; thermisch-magnetische Auslöser erfordern möglicherweise Reduzierung
  3. Motorlasten: Berücksichtigen Sie den Servicefaktor und die Anlaufstromdauer
  4. Künftige Expansion: Einige Ingenieure stellen Ir etwas höher ein, um dem Lastwachstum Rechnung zu tragen, dies darf jedoch den Leiterschutz nicht beeinträchtigen
Zeit-Strom-Kurvendiagramm mit Ir-, Im-, Isd- und Ii-Schutzzonen für den elektronischen VIOX MCCB-Auslöser
Abbildung 3: Technische Zeit-Strom-Kennlinie, die die Schutzzonen für Ir-, Isd- und Ii-Einstellungen veranschaulicht.

Isd (Kurzzeit-Ansprechwert): Koordinierter Kurzschlussschutz

Isd definiert den Strompegel, bei dem der Kurzzeitschutz aktiviert wird. Im Gegensatz zum Sofortschutz beinhaltet der Kurzzeitschutz eine absichtliche Verzögerung (tsd), damit nachgeschaltete Schutzgeräte Fehler zuerst beheben können – das Wesen von Selektivität.

Funktionsweise von Isd

Wenn der Fehlerstrom den Isd-Schwellenwert überschreitet, startet der Auslöser einen Timer (tsd). Wenn der Fehler über die tsd-Verzögerung hinaus besteht, löst der Schutzschalter aus. Wenn ein nachgeschalteter Schutzschalter den Fehler vor Ablauf von tsd behebt, bleibt der vorgeschaltete Schutzschalter geschlossen, wodurch sich der Ausfall auf den fehlerhaften Zweig beschränkt.

Berechnung von Isd

Grundlegende Formel:

Isd = (1,5 bis 10) × Ir

Auswahlkriterien:

  • Minimale Einstellung: Muss die maximal erwarteten transienten Ströme (Motoranlauf, Transformator-Einschaltstrom) überschreiten
  • Maximale Einstellung: Muss unter dem verfügbaren Fehlerstrom am Standort des Schutzschalters liegen
  • Koordinationsanforderung: Muss höher sein als die Ii-Einstellung des nachgeschalteten Schutzschalters

Beispiel:
Für Ir = 400A:

Isd vs. Ii: Wann man was verwendet

  • Isd verwenden (mit tsd-Verzögerung): An Haupt- und Zuleitungsschutzschaltern, wo Selektivität mit nachgeschalteten Geräten erforderlich ist
  • Ii verwenden (keine Verzögerung): In Endstromkreisen, wo sofortiges Auslösen akzeptabel ist und keine nachgeschaltete Koordination erforderlich ist
  • Isd deaktivieren: In einigen Anwendungen wird Isd auf “OFF” gesetzt und nur Ii zur Vereinfachung verwendet

Ii (Momentanschutz): Sofortiger Schutz bei hohen Fehlerströmen

Ii bietet sofortiges Auslösen (typischerweise <50ms, oft <20ms), wenn der Fehlerstrom extrem hohe Werte erreicht. Dies ist die letzte Verteidigungslinie gegen katastrophale Fehler, die Lichtbögen, Brände oder die Zerstörung von Geräten verursachen könnten.

Wie Ii funktioniert

Wenn der Strom den Ii-Schwellenwert überschreitet, sendet die Auslöseeinheit sofort ein Auslösesignal an den Schaltermechanismus ohne absichtliche Verzögerung. Diese schnelle Reaktion minimiert die Lichtbogenenergie und begrenzt Schäden bei schweren Fehlern wie z.B. Kurzschlüssen.

Berechnung von Ii

Grundlegende Formel:

Ii ≥ 1,5 × Isd

Auswahlkriterien:

  • Minimale Einstellung: Muss mindestens 1,5x höher sein als Isd, um Überlappungen zu vermeiden
  • Motoranwendungen: Muss den Anlaufstrom überschreiten (typischerweise 8-12 × FLA)
  • Koordinierung: Muss niedriger sein als der Isd des vorgeschalteten Schalters, um die Selektivität aufrechtzuerhalten
  • Verfügbarer Fehlerstrom: Muss unter dem prospektiven Kurzschlussstrom am Installationsort liegen

Beispiel:
Für Isd = 2.400A:

  • Minimaler Ii: 1,5 × 2.400A = 3.600A
  • Typischer Ii: 12 × Ir = 12 × 400A = 4.800A (übliche Einstellung)

Besondere Überlegungen für Ii

  1. Transformator-Einschaltstrom: Ii muss den Magnetisierungsstrom überschreiten (typischerweise 8-12× Nennstrom für 0,1s)
  2. Motorstart: Für Motorschutzanwendungen, muss Ii den Anlaufstrom überschreiten
  3. Lichtbogenreduzierung: Niedrigere Ii-Einstellungen (sofern zulässig) reduzieren die Lichtbogenenergie
  4. Fehlauslösungen: Eine zu niedrige Einstellung von Ii verursacht Fehlauslösungen bei normalen Schaltvorgängen

Zeitverzögerungen: tr und tsd erklärt

tr (Langzeitverzögerung)

Die tr Der Parameter definiert die invers-zeitliche Charakteristik des Langzeitschutzes. In den meisten elektronischen Auslöseeinheiten ist tr nicht direkt einstellbar, sondern folgt einer standardisierten I²t-Kurve. Die Kurve stellt sicher, dass die Auslösezeit mit zunehmender Überlastgröße abnimmt:

  • Bei 1,05 × Ir: Keine Auslösung (Toleranzband)
  • Bei 1,2 × Ir: Auslösung in <2 Stunden (elektronisch) oder <1 Stunde (thermisch-magnetisch)
  • Bei 6 × Ir: Auslösung in Sekunden (Übergang zur Kurzzeitzone)

Kernpunkt: Die tr-Kurve ist werkseitig kalibriert, um den thermischen Grenzwerten der Leiter gemäß IEC 60947-2 und UL 489 zu entsprechen. Ingenieure passen tr in der Regel nicht direkt an, sondern wählen sie durch die Wahl des entsprechenden Auslöseeinheitsmodells aus.

tsd (Kurzzeitverzögerung)

Die tsd Der Parameter ist die definierte Zeitverzögerung für den Kurzzeitschutz. Übliche Einstellungen sind:

  • 0,05s: Minimale Verzögerung für die grundlegende Koordination
  • 0.1s: Standardeinstellung für die meisten Anwendungen
  • 0,2s: Verbesserte Koordination in komplexen Systemen
  • 0,4s: Maximale Verzögerung für tiefe Koordination (erfordert hohe Icw-Bewertung)

Koordinationsregel: Der vorgeschaltete tsd sollte mindestens 0,1-0,2s länger sein als die gesamte Ausschaltzeit des nachgeschalteten Schalters, um die Selektivität zu gewährleisten.

I²t-Schutz: Thermischer Speicher für verbesserte Koordination

Fortschrittliche elektronische Auslöseeinheiten beinhalten I²t-Schutz, der die kumulative Erwärmungswirkung von wiederholten Überlasten oder Fehlern berücksichtigt. Dieser “thermische Speicher” verhindert Fehlauslösungen durch kurze, harmlose Stromspitzen und schützt gleichzeitig vor anhaltender thermischer Belastung.

Wann I²t aktivieren:

  • Motorkreise mit häufigen Starts
  • Transformatorkreise mit wiederholtem Einschaltstrom
  • Systeme mit hohen transienten Lasten
  • Koordination mit vorgeschalteten Sicherungen

Wann I²t deaktivieren:

  • Generatorschutz (sofortige Reaktion erforderlich)
  • Kritische Lasten, bei denen jede Verzögerung inakzeptabel ist
  • Einfache radiale Systeme ohne komplexe Koordinationsanforderungen

Praktische Einstellungsbeispiele nach Anwendung

Tabelle 3: Typische Auslöseeinstellungen nach Anwendung

Anwendung Laststrom (IL) Ir-Einstellung Isd-Einstellung Ii-Einstellung tsd-Einstellung Notes
Hauptschalter (1600A) 1280A 1.0 × In = 1600A 10 × Ir = 16.000A 15 × Ir = 24.000A 0,4s Maximale Selektivität mit Abgängen
Abgang (400A) 320A 0.8 × In = 320A 6 × Ir = 1.920A 12 × Ir = 3.840A 0,2s Koordiniert mit Haupt- und Zweigstromkreisen
Motorabzweig (100A) 75A FLA 0.9 × In = 90A 8 × Ir = 720A 12 × Ir = 1.080A AUS (nur Ii) Nimmt 6× LRA auf
Beleuchtung/Steckdose (63A) 50A 0.8 × In = 50A AUS 10 × Ir = 500A K.A. Einfacher Schutz, keine Koordination erforderlich
Transformatorprimärseite (250A) 200A 0.8 × In = 200A 10 × Ir = 2.000A 12 × Ir = 2.400A 0.1s Hält dem 10-fachen Einschaltstrom für 0,1 s stand
Generator (800A) 640A 0.8 × In = 640A 3 × Ir = 1.920A 6 × Ir = 3.840A 0,05s Schnelle Abschaltung zum Schutz des Generators
USV-Ausgang (160A) 128A 0.8 × In = 128A AUS 8 × Ir = 1.024A K.A. Nur unverzögert, keine Batterieschäden
Selektivitätskoordinationsdiagramm mit korrekten VIOX MCCB-Auslöseeinstellungen für ein dreistufiges Verteilungssystem
Abbildung 4: Schema zur Veranschaulichung der Selektivitätskoordination und der korrekten Auslöseeinstellungen für Haupt-, Abgangs- und Zweigstromkreisschalter.

Schrittweise Beispiele zur Berechnung der Einstellungen

Tabelle 4: Beispiele zur Berechnung der Einstellungen

Schritt Beispiel 1: 400A Abgang Beispiel 2: 100A Motorabzweig Beispiel 3: 1600A Hauptschalter
1. Last bestimmen 320A Dauerlast 75A Motor (FLA), 450A LRA 1280A Gesamtlast
2. Ir berechnen 320A ÷ 0.8 = 400A
Ir = 1.0 × 400A = 400A einstellen
75A ÷ 0.9 = 83A
Auf 100A Rahmen aufrunden
Ir = 0.9 × 100A = 90A einstellen
1280A ÷ 0.8 = 1600A
Setze Ir = 1,0 × 1600A = 1600A
3. Berechne Isd Benötigt Koordination mit 100A-Abzweigen
Setze Isd = 6 × 400A = 2.400A
Motoranlauf: 450A LRA
Setze Isd = 8 × 90A = 720A
(Überschreitet 450A LRA)
Koordiniere mit 400A-Zuleitungen
Setze Isd = 10 × 1600A = 16.000A
4. Berechne Ii Muss Isd um das 1,5-fache übersteigen
Setze Ii = 12 × 400A = 4.800A
(2× Isd, gute Marge)
Muss LRA übersteigen
Setze Ii = 12 × 90A = 1.080A
(2,4× LRA, ausreichend)
Muss Zuleitungs-Ii übersteigen
Setze Ii = 15 × 1600A = 24.000A
(5× Zuleitungs-Ii)
5. Setze Zeitverzögerungen tsd = 0,2s
(Ermöglicht 100A-Abzweigen 0,1s zum Auslösen)
tsd = AUS
(Verwende Ii nur zur Vereinfachung)
tsd = 0,4s
(Maximale Selektivität)
6. Überprüfe Koordination ✓ Isd (2.400A) > Abzweig-Ii (1.080A)
✓ tsd (0,2s) > Abzweig-Auslösezeit
✓ Ii (1.080A) < Zuleitungs-Isd (2.400A)
✓ Keine Upstream-Koordination erforderlich
✓ Isd (16.000A) > Zuleitungs-Ii (4.800A)
✓ tsd (0,4s) > Zuleitungs-tsd + 0,2s
Schritt-für-Schritt-Flussdiagramm für die Konfiguration der VIOX MCCB-Auslöseeinstellungen (Ir, Isd, Ii) basierend auf den Lastanforderungen
Abbildung 5: Entscheidungsbaum-Flussdiagramm zur Konfiguration der Auslöseeinheitsparameter.

Selektivität und Koordination: Die kritische Beziehung

Die ordnungsgemäße Koordination zwischen vorgeschalteten und nachgeschalteten Schutzeinrichtungen ist unerlässlich, um den Umfang von Ausfällen bei Störungen zu minimieren. Das Ziel: Nur der dem Fehler am nächsten gelegene Schutzschalter soll auslösen, während der Rest des Systems unter Spannung bleibt.

Tabelle 5: Selektivitäts-Koordinationsregeln

Koordinationsanforderung Regel Beispiel
Upstream-Ir vs. Downstream-Ir Upstream-Ir ≥ 2× Downstream-Ir Hauptleitung 1600A, Zuleitung 400A (4× Verhältnis)
Upstream-Isd vs. Downstream-Ii Upstream-Isd > Downstream-Ii Hauptleitung Isd 16.000A > Zuleitung Ii 4.800A
Upstream-tsd vs. Downstream-Auslösezeit Upstream-tsd ≥ Downstream-Gesamtauslösung + 0,1-0,2s Hauptleitung tsd 0,4s > Zuleitung (0,2s + 0,1s Auslösung)
Upstream-Ii vs. Downstream-Ii Upstream-Ii ≥ 2× Downstream-Ii Hauptleitung Ii 24.000A > Zuleitung Ii 4.800A (5× Verhältnis)
I²t-Koordination Upstream-I²t > Downstream-I²t Hauptleitung I²t EIN, Zuleitung I²t EIN oder AUS

Wichtigstes Koordinationsprinzip: Jede vorgeschaltete Einrichtung muss höhere Ansprechwerte und längere Zeitverzögerungen aufweisen als die nachgeschaltete Einrichtung, die sie schützt. Dies erzeugt eine “Kaskade” des Schutzes, bei der zuerst der kleinste Schutzschalter auslöst, dann der nächstgrößere usw.

Erweiterte Koordination: Verwenden Sie für komplexe Systeme eine Software zur Analyse von Zeit-Strom-Kennlinien (viele Hersteller bieten kostenlose Tools an), um die Koordination über alle Fehlerstrompegel hinweg zu überprüfen. Der technische Support von VIOX kann bei der Auswahl von Schutzschaltern und bei Koordinationsstudien behilflich sein.

Häufige Einstellungsfehler und Lösungen

Tabelle 6: Häufige Einstellungsfehler und Lösungen

Fehler Folge Korrekte Vorgehensweise Prävention
Ir zu hoch eingestellt Leiterüberhitzung, Isolationsschäden Berechnen Sie Ir basierend auf der Leiterbelastbarkeit, nicht auf der Baugröße des Schutzschalters Überprüfen Sie immer, ob Ir ≤ Leiterbelastbarkeit
Ir zu niedrig eingestellt Unerwünschte Auslösungen während des normalen Betriebs Kontinuierliche Last + Sicherheitsmarge berücksichtigen (80%-Regel) Tatsächlichen Laststrom vor der Einstellung messen
Isd = Ii (keine Trennung) Verlust der Selektivität, beide Funktionen lösen gleichzeitig aus Sicherstellen, dass Ii ≥ 1,5 × Isd Vom Hersteller empfohlene Verhältnisse verwenden
tsd zu kurz Vorgelagerter Schutzschalter löst vor nachgelagertem Fehler aus 0,1-0,2 s Marge zur nachgelagerten Abschaltzeit hinzufügen Gesamte Abschaltzeit einschließlich Lichtbogenzeit berechnen
tsd zu lang Übermäßige Fehlerstromdauer, Geräteschaden Koordination mit den Standfestigkeitswerten der Geräte in Einklang bringen Überprüfen, ob der Icw-Wert des Schutzschalters die tsd-Dauer unterstützt
Ii unterhalb des Motor-LRA eingestellt Schutzschalter löst beim Anlassen des Motors aus Ii ≥ 1,2 × Anlaufstrom einstellen Motortypenschilddaten vor der Einstellung einholen
I²t wird ignoriert Vorzeitiges Auslösen durch harmlose Transienten I²t für Lasten mit häufigem Einschaltstrom aktivieren Lastcharakteristiken verstehen
Keine Koordinationsstudie Zufällige Auslösemuster, große Ausfälle Zeit-Strom-Kurvenanalyse durchführen Koordinationssoftware verwenden oder Hersteller konsultieren
Umgebungstemperatur vergessen Thermisch-magnetische Einheiten lösen in heißen Umgebungen frühzeitig aus Reduzierungsfaktoren anwenden oder elektronische Auslöseeinheiten verwenden Tatsächliche Temperatur im Schaltschrankinneren messen

Profi-Tipp: Alle Einstellungen der Auslöseeinheit auf den Schaltschrankplänen dokumentieren und eine Einstellungsdatenbank pflegen. Viele elektronische Auslöseeinheiten ermöglichen das Hoch-/Herunterladen von Einstellungen per Software, was die Inbetriebnahme und Fehlersuche erheblich erleichtert.

Fehlersuche bei Problemen mit Auslöseeinheiten

  • Symptom: Häufiges unerwünschtes Auslösen
    • Prüfen, ob Ir zu niedrig für die tatsächliche Last eingestellt ist
    • Überprüfen, ob Ii nicht unterhalb des Motoranlauf- oder Transformator-Einschaltstroms liegt
    • Bestätigen, dass die Umgebungstemperatur innerhalb der Schutzschalter-Nennwerte liegt
    • Auf lose Verbindungen prüfen, die Spannungsabfall und Stromspitzen verursachen
  • Symptom: Schutzschalter löst bei Überlast nicht aus
    • Überprüfen, ob die Ir-Einstellung den Lastanforderungen entspricht
    • Prüfen, ob die thermisch-magnetische Einheit temperaturkompensiert ist
    • Funktion der Auslöseeinheit gemäß den Herstellerverfahren testen
    • Bestätigen, dass der Schutzschalter das Ende seiner elektrischen Lebensdauer noch nicht erreicht hat
  • Symptom: Verlust der Selektivität (falscher Schutzschalter löst aus)
    • Koordinationsstudie überprüfen – vorgelagerter Isd kann zu niedrig sein
    • Überprüfen, ob die tsd-Einstellungen eine angemessene Zeitmarge bieten
    • Prüfen, ob der nachgelagerte Schutzschalter-Ii den vorgelagerten Isd überschreitet
    • Bestätigen, dass die Fehlerstrompegel den Designannahmen entsprechen
  • Symptom: Gewünschter Ir-Wert kann nicht eingestellt werden
    • Prüfen, ob der Nennstecker (falls vorhanden) den Einstellbereich begrenzt
    • Überprüfen, ob das Auslöseeinheitenmodell den erforderlichen Ir-Bereich unterstützt
    • Wechsel zu einer anderen Baugröße oder einem anderen Auslöseeinheitenmodell in Betracht ziehen

Bei anhaltenden Problemen kann der technische Support von VIOX eine Ferndiagnose für elektronische Auslöseeinheiten mit Kommunikationsfunktionen anbieten oder Sie durch systematische Testverfahren führen.

Integration mit modernen Systemen

Fortschrittliche elektronische Auslöseeinheiten von VIOX bieten Funktionen, die über den grundlegenden LSI-Schutz hinausgehen:

  • Kommunikationsprotokolle: Modbus RTU, Profibus, Ethernet zur Integration mit SCADA/BMS
  • Ereignisprotokollierung: Erfasst Auslöseereignisse, Lastprofile und Alarmbedingungen
  • Vorausschauende Wartung: Überwacht Kontaktverschleiß, Betriebszahl und thermische Belastung
  • Ferneinstellung: Parameter per Software anpassen, ohne den Schaltschrank zu öffnen
  • Erdschlussschutz: Integrierte Ig-Einstellung für Personen- und Geräteschutz
  • Lichtbogenreduzierung: Wartungsmodus senkt vorübergehend Ii, um die Störlichtbogenenergie zu reduzieren

Diese Funktionen sind besonders wertvoll in Kommerzielle Ladestationen für Elektrofahrzeuge, Rechenzentren und kritische Infrastrukturen, wo Ausfallzeiten hohe Kosten verursachen und proaktive Wartung unerlässlich ist.

FAQ: MCCB-Auslöseeinstellungen

F: Was bedeutet Ir auf einem MCCB-Auslöser?

A: Ir steht für “Langzeit-Ansprechstrom” oder “Bemessungsstromeinstellung”. Er stellt den Dauerstrom dar, den der Schutzschalter ohne Auslösung führen kann, und ist typischerweise von 0,4 bis 1,0 mal der Nennstromstärke (In) des Schutzschalters einstellbar. Wenn Sie beispielsweise einen 400-A-Schutzschalter (In = 400 A) haben und Ir auf 0,8 einstellen, beträgt die effektive Dauerstromstärke 320 A. Ir schützt vor anhaltenden Überlasten mit einer inversen Zeitcharakteristik – je höher die Überlast, desto schneller die Auslösung.

F: Wie berechne ich die korrekte Ir-Einstellung für meine Last?

A: Verwenden Sie die Formel: Ir = Laststrom ÷ 0,8 (für Dauerlasten gemäß NEC/IEC 80%-Regel). Beispielsweise benötigt eine 100-A-Dauerlast Ir = 100 A ÷ 0,8 = 125 A. Wenn Ihr Schutzschalter In = 160 A hat, stellen Sie den Ir-Regler auf 125 A ÷ 160 A = 0,78 ein (runden Sie auf 0,8, wenn dies die nächste Einstellung ist). Stellen Sie immer sicher, dass Ir die Strombelastbarkeit des kleinsten Leiters im Stromkreis nicht überschreitet, und berücksichtigen Sie dies Derating aufgrund der Umgebungstemperatur falls erforderlich.

F: Was ist der Unterschied zwischen Isd und Ii?

A: Isd (Kurzzeit-Ansprechwert) und Ii (unverzögerter Ansprechwert) schützen beide vor Kurzschlüssen, jedoch mit unterschiedlichen Reaktionszeiten. Isd beinhaltet eine absichtliche Zeitverzögerung (tsd, typischerweise 0,05-0,4 s), damit nachgeschaltete Schutzschalter zuerst Fehler beseitigen können, was Selektivität ermöglicht. Ii bietet eine sofortige Auslösung (<50 ms) ohne Verzögerung bei schweren Fehlern. Betrachten Sie Isd als “koordinierter Schutz” und Ii als “letzter Schutz”. In einem ordnungsgemäß koordinierten System sollte Ii mindestens 1,5× höher als Isd eingestellt werden, um Überschneidungen zu vermeiden.

F: Warum benötige ich eine Kurzzeitverzögerung (tsd) anstelle einer unverzögerten Auslösung?

A: Die Kurzzeitverzögerung ermöglicht Selektivität– die Fähigkeit, nur den fehlerhaften Stromkreis zu isolieren, während der Rest des Systems mit Strom versorgt bleibt. Ohne tsd könnte ein Fehler irgendwo im System den Hauptschalter auslösen und einen vollständigen Stromausfall verursachen. Durch Hinzufügen einer Verzögerung von 0,1-0,4 s zu vorgeschalteten Schutzschaltern geben Sie nachgeschalteten Schutzschaltern Zeit, Fehler zuerst zu beseitigen. Dies minimiert den Umfang des Ausfalls und verbessert die Systemzuverlässigkeit. Tsd erfordert jedoch, dass der Schutzschalter dem Fehlerstrom für die Dauer der Verzögerung standhalten kann (prüfen Sie die Icw-Nennleistung).

F: Kann ich Ii niedriger als Isd einstellen?

A: Nein, dies ist ein häufiger Fehler, der den Zweck von zwei separaten Schutzzonen zunichte macht. Ii muss immer höher als Isd sein (typischerweise 1,5-2× höher), um eine ordnungsgemäße Koordination aufrechtzuerhalten. Wenn Ii ≤ Isd, würden beide Funktionen während eines Fehlers gleichzeitig aktiviert, wodurch der Vorteil des zeitverzögerten Kurzzeitschutzes entfällt. Die meisten modernen Auslöser verhindern diesen Fehler, indem sie Ii automatisch anpassen, wenn Sie versuchen, ihn unter Isd einzustellen, aber überprüfen Sie Ihre Einstellungen immer nach der Anpassung.

F: Was ist I²t-Schutz und wann sollte ich ihn verwenden?

A: I²t-Schutz (auch “thermischer Speicher” genannt) berücksichtigt den kumulativen Erwärmungseffekt des Stroms über die Zeit. Er verhindert Fehlauslösungen durch kurze, harmlose Stromspitzen (Motorstart, Transformator-Einschaltstrom) und schützt gleichzeitig vor anhaltender thermischer Belastung. Aktivieren Sie I²t für: Motorkreise mit häufigen Starts, Transformatorprimärseiten oder jede Last mit sich wiederholenden hohen Einschaltströmen. Deaktivieren Sie I²t für: Generatorschutz (wo eine sofortige Reaktion entscheidend ist), einfache Radialsysteme oder Anwendungen, bei denen jede Verzögerung inakzeptabel ist. I²t ist besonders nützlich, um eine Koordination mit vorgeschalteten Sicherungen zu erreichen.

F: Wie koordiniere ich die Auslöseeinstellungen zwischen vorgeschalteten und nachgeschalteten Schutzschaltern?

A: Befolgen Sie diese Regeln: (1) Upstream-Ir ≥ 2× Downstream-Ir um kombinierte Lasten zu bewältigen; (2) Upstream-Isd > Downstream-Ii damit der unverzögerte Schutz des nachgeschalteten Schutzschalters sich nicht mit dem kurzzeitigen Schutz des vorgeschalteten Schutzschalters überschneidet; (3) Vorgeschaltete tsd ≥ Nachgeschaltete Gesamtausschaltzeit + 0,1-0,2 s Spielraum um sicherzustellen, dass der nachgeschaltete Schutzschalter zuerst auslöst; (4) Upstream-Ii ≥ 2× Downstream-Ii für die endgültige Sicherung. Verwenden Sie eine Zeit-Strom-Kurvenanalyse-Software, um die Koordination über alle Fehlerstrompegel hinweg zu überprüfen. VIOX bietet kostenlose Koordinationsunterstützung – wenden Sie sich mit Ihrem einpoligen Systemdiagramm an unser technisches Team.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Ir (Langzeitschutz) legt die Dauerstromstärke fest und muss basierend auf dem tatsächlichen Laststrom dividiert durch 0,8 (80%-Belastungsregel) berechnet werden, wobei die Leiterstrombelastbarkeit niemals überschritten werden darf.
  • Isd (Kurzzeit-Ansprechwert) ermöglicht Selektivität durch Hinzufügen einer absichtlichen Verzögerung (tsd) vor dem Auslösen, wodurch nachgeschaltete Schutzschalter zuerst Fehler beseitigen können – unerlässlich, um den Umfang von Ausfällen in koordinierten Systemen zu minimieren.
  • Ii (unverzögerter Schutz) bietet eine sofortige Auslösung bei schweren Fehlern und muss mindestens 1,5× höher als Isd eingestellt werden, um eine ordnungsgemäße Trennung zwischen den Schutzzonen aufrechtzuerhalten.
  • Elektronische Auslöser bieten eine weitaus größere Flexibilität und Präzision als thermisch-magnetische Einheiten, mit einstellbaren Ir- (0,4-1,0 × In), Isd- (1,5-10 × Ir) und Ii- (2-15 × Ir) Bereichen sowie erweiterten Funktionen wie I²t-Schutz und Kommunikation.
  • Koordination erfordert systematische Planung: vorgeschaltete Schutzschalter müssen höhere Ansprechwerte und längere Zeitverzögerungen als nachgeschaltete Geräte aufweisen, wobei die Regeln Vorgeschaltete Isd > Nachgeschaltete Ii und Vorgeschaltete tsd ≥ Nachgeschaltete Ausschaltzeit + Spielraum gelten.
  • I²t-Schutz (thermischer Speicher) verhindert Fehlauslösungen durch kurze Einschaltströme und schützt gleichzeitig vor anhaltenden Überlasten – aktivieren Sie ihn für Motor- und Transformatoranwendungen, deaktivieren Sie ihn für Generatoren und einfache Systeme.
  • Häufige Fehler sind das Einstellen von Ir zu hoch (Risiko von Leiterschäden), das Einstellen von Ii ≤ Isd (Verlust der Selektivität) und das Ignorieren von Motoranlaufströmen (Verursachen von Fehlauslösungen) – überprüfen Sie die Einstellungen immer anhand der Lastcharakteristiken und Koordinationsanforderungen.
  • Zeit-Strom-Kurvenanalyse ist für komplexe Systeme unerlässlich – verwenden Sie die vom Hersteller bereitgestellte Software oder wenden Sie sich an den technischen Support von VIOX, um die Koordination über alle Fehlerstrompegel hinweg zu überprüfen und eine ordnungsgemäße Selektivität sicherzustellen.
  • Dokumentation und Tests sind entscheidend: notieren Sie alle Auslöseeinstellungen auf den Schalttafelplänen, führen Sie Inbetriebnahmetests durch, um den Betrieb zu überprüfen, und führen Sie eine Einstellungsdatenbank für zukünftige Fehlerbehebung und Änderungen.

Für einen zuverlässigen, präzise konfigurierten Leitungsschutz erkunden Sie die komplette Produktlinie von VIOX MCCBs mit fortschrittlichen elektronischen Auslösern. Unser Engineering-Team bietet umfassende Unterstützung bei der Auswahl des Auslösers, bei Koordinationsstudien und bei der Unterstützung bei der Inbetriebnahme, um sicherzustellen, dass Ihr elektrisches Verteilungssystem sicher und effizient arbeitet. Kontaktieren Sie uns für anwendungsspezifische Anleitungen zur Optimierung der Ir-, Isd- und Ii-Einstellungen für Ihre individuellen Anforderungen.

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Hallo, ich bin Joe, einem engagierten Profi mit 12 Jahren Erfahrung in der elektrischen Branche. Bei VIOX Electric, mein Fokus ist auf die Bereitstellung von high-Qualität elektrische Lösungen, zugeschnitten auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Meine expertise erstreckt sich dabei über die industrielle automation, Wohn Verdrahtung und kommerziellen elektrische Systeme.Kontaktieren Sie mich [email protected] wenn u irgendwelche Fragen haben.

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