Bei der Spezifizierung der elektrischen Infrastruktur für Industrieanlagen tauchen immer wieder drei Begriffe auf: Abzweigdose, Rangierverteiler und Systemschrank. Obwohl sie auf den ersten Blick ähnlich aussehen – Metallgehäuse mit elektrischen Anschlüssen – dienen sie in der elektrischen Verteilungshierarchie unterschiedlichen Zwecken. Die Verwechslung dieser Begriffe kann zu einer falschen Geräteauswahl, Projektverzögerungen und Kostenüberschreitungen führen.
Eine Abzweigdose ist ein einfaches Schutzgehäuse für Drahtverbindungen. Ein Rangierverteiler organisiert und leitet Instrumentierungssignale zwischen Feldgeräten und Steuerungssystemen. Ein Systemschrank beherbergt komplette Steuerungs- und Verteilungssysteme mit aktiven Komponenten wie SPSen, Leistungsschaltern und Schützen.
Dieser Leitfaden verdeutlicht die Unterschiede zwischen diesen drei wesentlichen Komponenten und hilft Elektroinstallateuren, Facility Managern und Steuerungssystemintegratoren bei der Auswahl der richtigen Geräte für ihre Anwendungen. Wir werden ihre Konstruktion, typischen Komponenten und Anwendungen untersuchen und eine praktische Auswahlhilfe mit Vergleichstabellen anbieten.

Was ist eine 接线盒?
Eine Abzweigdose ist ein Gehäuse, das die Verbindungspunkte beherbergt, an denen zwei oder mehr elektrische Drähte zusammentreffen. Im Kern ist es eine Schutzbox – nicht mehr. Die Hauptfunktion besteht darin, Drahtverbindungen und -abschlüsse vor Umwelteinflüssen wie Staub, Feuchtigkeit, physischen Einwirkungen und chemischer Belastung zu schützen, die in industriellen Umgebungen üblich sind.
Abzweigdosen sind passive Komponenten. Sie verarbeiten keine Signale, steuern keine Geräte und verteilen keine Energie auf intelligente Weise. Sie schützen lediglich Verbindungen und bieten einen zentralen, zugänglichen Punkt für das Kabelmanagement. Diese Einfachheit macht sie zum grundlegendsten Baustein in elektrischen Installationen.
Typische Konstruktion und Komponenten
Materialien: Stahl, Edelstahl, Aluminium, Polycarbonat, PVC oder glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK). Die Materialauswahl hängt von der Umgebung ab – Edelstahl für die Lebensmittelverarbeitung und Marineanwendungen, Aluminium für leichte Haltbarkeit und GFK für chemische Beständigkeit.
Interne Komponenten:
- Drahtverbindungen (Drahtmuttern, Crimpverbinder)
- Kabelverschraubungen oder Kabeleinführungen
- Manchmal einfache Klemmenblöcke für organisierte Verbindungen
- Erdungsklemmen
Typische Größen: Kleine Boxen (4″×4″) bis hin zu großen Gehäusen (24″×24″), je nach Anzahl der Verbindungen.
Schutzarten
Abzweigdosen werden nach NEMA (Nordamerika) oder IP (International) klassifiziert:
- NEMA 1: Allgemeine Verwendung in Innenräumen
- NEMA 3R: Außenbereich, regenfest
- NEMA 4X: Korrosionsbeständig, Anwendungen mit Schlauchwasser
- NEMA 7/9: Gefährliche Bereiche (explosive Gase oder brennbare Stäube)
- IP65: Staubdicht, geschützt gegen Strahlwasser
- IP67: Staubdicht, zeitweiliges Eintauchen in Wasser
Gemeinsame Anwendungen
- Zusammenfassung der Stromverkabelung von mehreren Motoren oder Leuchten
- Schutz von Kabelverbindungen im Freien für HLK- und erneuerbare Energiesysteme
- Verwendung als Zugkasten in langen Kabelkanalstrecken
- Feldseitige Anschlusspunkte in Produktionsstätten
- Zusammenfassung der Verkabelung von Solarmodulfeldern
Abzweigdosen funktionieren am besten, wenn Sie Drahtverbindungen ohne zusätzliche Funktionalität schützen müssen. Sie sind kostengünstig, schnell zu installieren und erfordern nur minimalen Wartungsaufwand.
Was ist ein Rangierverteiler?
Ein Rangierverteiler ist ein spezielles elektrisches Gehäuse, das Instrumentierungssignale zwischen Feldgeräten (Sensoren, Messumformer, Aktoren) und Steuerungssystemen (DCS, SPS, SCADA) zusammenfasst, organisiert und leitet. Der Begriff “Rangieren” bezieht sich auf die systematische Gruppierung und Umleitung von Eingangs-/Ausgangssignalen (I/O) – analog und digital, Eingänge und Ausgänge – um sicherzustellen, dass jedes Signal das richtige Ziel im Steuerungssystem erreicht.
Im Gegensatz zu einer Abzweigdose führt ein Rangierverteiler ein intelligentes Signalmanagement durch Querverdrahtung durch. Feldkabel mit gemischten Signalarten treffen am Verteiler ein, wo Klemmenblöcke es Technikern ermöglichen, jedes Signal zu sortieren und zum entsprechenden E/A-Modul umzuleiten. Diese organisierte Schnittstelle ist in großen Anlagen mit Hunderten oder Tausenden von Instrumentenanschlüssen unerlässlich.
Typische Konstruktion und Komponenten
Gehege: Größer als Abzweigdosen, typischerweise stehende oder wandmontierte Schränke mit einer Höhe von 600 mm bis 2000 mm. Üblicherweise aus Stahl oder Edelstahl mit Umweltschutzarten (IP54 bis IP65).
Interne Komponenten:
- Reihenklemmen: Die Kernkomponente. Beinhaltet Durchgangs-, Mehrstock- (4-8 Ebenen), Sicherungs- und Trennklemmenblöcke
- Eigensicherheitsbarrieren (IS): Für Anwendungen in explosionsgefährdeten Bereichen, die Begrenzung der elektrischen Energie zur Verhinderung von Zündung
- Signalkonditionierungsmodule: Konvertieren, Isolieren oder Verstärken von Signalen für die Kompatibilität mit dem Steuerungssystem
- Kabelmanagementsysteme: DIN-Schienen, Kabelkanäle, Kabelbinder und Beschriftungssysteme
- Überspannungsschutzgeräte: Schutz empfindlicher Instrumentierung vor Spannungsspitzen
Verbindungstechnik: Schraubklemmen (traditionell, vibrationsfest) oder Push-In-Klemmen (werkzeuglos, schnellere Installation).
Hauptfunktion: Querverdrahtung
Die Querverdrahtung unterscheidet einen Rangierverteiler von einer Abzweigdose. Ein mehrpaariges Feldkabel kann 20 verschiedene Signale übertragen – Temperatursensoren, Druckmessumformer, Ventilstellungsanzeiger. Innerhalb des Rangierverteilers wird jedes Signal auf einem dedizierten Klemmenblock abgeschlossen und dann mit dem entsprechenden E/A-Kanal auf der Steuerungssystemseite querverdrahtet. Diese Trennung ermöglicht:
- Organisierte Signalweiterleitung (kein Kabelsalat)
- Einfache Fehlersuche und Wartung
- Flexibilität für Systemänderungen und -erweiterungen
- Trennung zwischen Feldverkabelung und Steuerungssystemverkabelung
Gemeinsame Anwendungen
- Prozesskontrollsysteme: Öl- und Gasraffinerien, Chemiewerke, Wasseraufbereitungsanlagen
- DCS/SPS-Integration: Schnittstelle zwischen Feldinstrumentierung und verteilten Steuerungssystemen
- Gefährliche Bereiche: Explosionsgeschützte und eigensichere Rangierschränke für explosionsgefährdete Atmosphären
- Energieerzeugung: Turbinensteuerung, Generatorüberwachung, Umspannwerksautomatisierung
- Gebäudeautomatisierung: Große HLK-Systeme, Lichtsteuerung, Energiemanagement
Rangierverteiler sind die Standardwahl, wenn Sie eine organisierte, wartungsfreundliche Signalweiterleitung zwischen umfangreicher Feldinstrumentierung und zentralen Steuerungssystemen benötigen.
Was ist ein Systemschrank?
Ein Systemschrank (auch Steuerschrank, Schaltschrank oder Schaltanlagenschrank genannt) ist ein umfassendes elektrisches Gehäuse, das komplette Steuerungs-, Automatisierungs- und Energieverteilungssysteme beherbergt. Im Gegensatz zur einfacheren Abzweigdose oder dem signalweiterleitenden Rangierverteiler ist ein Systemschrank das “Gehirn und der Muskel” einer elektrischen Installation – er steuert aktiv Prozesse, verteilt Energie und überwacht Abläufe.
Systemschränke integrieren mehrere aktive Komponenten: speicherprogrammierbare Steuerungen (SPSen), Leistungsschalter, Schütze, Motorantriebe, Netzteile, Mensch-Maschine-Schnittstellen (HMIs) und mehr. Sie verbinden nicht nur Drähte oder leiten Signale weiter – sie führen Steuerungslogik aus, schalten Lasten, schützen Stromkreise und bieten Bedienerschnittstellen.
Typische Konstruktion und Komponenten
Gehege: Große, stehende oder wandmontierte Schränke, typischerweise aus Stahl, Edelstahl oder Aluminium gefertigt. Die Größen reichen von kleinen, einflügeligen Paneelen (600 mm × 800 mm) bis hin zu massiven Motor Control Centern (MCCs), die sich über mehrere Meter erstrecken. Die Schutzarten variieren von IP54 (industrieller Innenbereich) bis IP65 (Außenbereich/Reinigung mit Wasser).
Interne Komponenten:
- Speicherprogrammierbare Steuerungen (PLCs): Das “Gehirn”, das programmierte Logik zur Steuerung automatisierter Prozesse ausführt
- Schutzschalter und Sicherungen: Schutz von Stromkreisen vor Überstrom und Kurzschlüssen
- Schütze und Relais: Elektrisch betätigte Schalter zur Steuerung von Hochlasten (Motoren, Heizungen)
- Frequenzumrichter (VFDs): Steuerung der Motordrehzahl zur Effizienzsteigerung und Prozesssteuerung
- Netzteile und Transformatoren: Umwandlung von AC- in DC-Spannungen für Steuerungskomponenten
- Reihenklemmen: Organisierte Anschlusspunkte (ähnlich wie Rangierverteiler, aber mit aktiven Komponenten integriert)
- HMI-/Touchscreen-Panels: Bedienerschnittstelle zur Überwachung und Steuerung
- Drucktasten, Wahlschalter, Kontrollleuchten: Manuelle Steuerung und Statusanzeige
- Überspannungsschutzgeräte (SPDs): Schutz empfindlicher Elektronik vor Spannungsspitzen
Thermisches Management: Größere Schränke verfügen oft über Kühlsysteme (Ventilatoren, Wärmetauscher, Klimaanlage), um die Wärme von Leistungskomponenten abzuführen.
Arten von Systemschränken
Nach Funktion:
- Motor Control Centers (MCCs): Speziell für die Steuerung von Elektromotoren mit Anlassern, Antrieben und Schutzvorrichtungen
- SPS-Schränke: Gehäuse für SPSen und E/A-Module für Automatisierungssysteme
- Hauptverteilerschränke: Aufnahme von Strom aus der Hauptversorgung und Verteilung an die Lasten der Anlage
- Schaltanlagenschränke: Mittel-/Hochspannungsschalt- und Schutzeinrichtungen
Nach Branche:
- Herstellung: Steuerung von Roboterarmen, Montagelinien, CNC-Maschinen
- Energie: Steuerung der Stromerzeugung, Automatisierung von Umspannwerken
- Wasser/Abwasser: Pumpen- und Ventilsteuerung, Automatisierung von Behandlungsprozessen
- Gebäude-Systeme: HLK-Steuerung, Lichtmanagement, Integration von Brandmeldeanlagen
Gemeinsame Anwendungen
- Steuerung und Automatisierung von Industriemaschinen
- Motorsteuerung für Pumpen, Ventilatoren, Förderbänder und Kompressoren
- Prozessautomatisierung in Produktionsanlagen
- Stromverteilung in Gewerbe- und Industrieanlagen
- Gebäudemanagementsysteme
- Erneuerbare Energiesysteme (Solarwechselrichter, Batteriemanagement)
Systemschränke sind die Wahl, wenn Sie aktive Steuerung, Stromverteilung und integrierte Automatisierung benötigen – nicht nur Anschlussschutz oder Signalrouting.
Hauptunterschiede: Direktvergleich
Nachdem jede Komponente definiert wurde, vergleichen wir sie direkt über mehrere Dimensionen hinweg.
Vergleich der Hauptfunktionen
| Attribut | 接线盒 | Rangierverteiler | Systemschrank |
|---|---|---|---|
| Primäre Funktion | Schutz von Drahtverbindungen | Organisieren und Routen von Instrumentierungssignalen | Steuern, Automatisieren und Verteilen von Strom |
| Komplexitätsgrad | Niedrig (passives Gehäuse) | Mittel (Signalrouting und -aufbereitung) | Hoch (aktive Steuerung und Energiemanagement) |
| Aktive Komponenten | Keiner | Minimal (IS-Barrieren, Signalaufbereiter) | Umfangreich (SPSen, Schutzschalter, Antriebe, Schütze) |
| Verarbeitungskapazität | Keine Verarbeitung | Keine Verarbeitung (passives Routing) | Ja (führt Steuerungslogik aus) |
| Stromverteilung | Keine | Keine | Ja |
| Signalmanagement | Keine | Ja (Kreuzverdrahtung, Trennung) | Ja (integriert in das Steuerungssystem) |
Konstruktion und physikalische Eigenschaften
| Attribut | 接线盒 | Rangierverteiler | Systemschrank |
|---|---|---|---|
| Typischer Größenbereich | 100 mm bis 600 mm | 600 mm bis 2000 mm (Höhe) | 600 mm bis 3000 mm+ (oft stehend) |
| Gewicht | Leicht (1-20 kg) | Mittel (50-200 kg) | Schwer (100-1000+ kg) |
| Montage | Wandmontage, Aufputzmontage | Wandmontage, Standmontage | Standmontage, Wandmontage (kleinere Einheiten) |
| Material des Gehäuses | Stahl, Aluminium, Kunststoff, GFK | Stahl, Edelstahl | Stahl, Edelstahl, Aluminium |
| Ökologische Bewertung | IP54 bis IP67, NEMA 1 bis 7/9 | IP54 bis IP65 | IP20 (Innenbereich) bis IP65 (Außenbereich/Industrie) |
| Thermisches Management | Nicht erforderlich | Selten erforderlich | Oft erforderlich (Lüfter, Kühlung) |
Interne Komponenten
| Komponententyp | 接线盒 | Rangierverteiler | Systemschrank |
|---|---|---|---|
| Klemmenblöcke | Optional (grundlegend) | Umfangreich (mehrstufig, Sicherung, Trennschalter) | Ja (integriert mit anderen Komponenten) |
| SPS/Steuerungen | Keine | Keine | Ja |
| Stromkreisunterbrecher | Keine | Keine | Ja |
| Schütze/Relais | Keine | Selten | Ja |
| Motorantriebe | Keine | Keine | Ja (wenn zutreffend) |
| Stromversorgungen | Keine | Keine | Ja |
| HMI/Anzeige | Keine | Keine | Ja (oft) |
| Signalaufbereitung | Keine | Ja (wenn benötigt) | Ja (integriert) |
| IS-Barrieren | Keine | Ja (explosionsgefährdete Bereiche) | Möglich |
Kosten- und Komplexitätsvergleich
| Attribut | 接线盒 | Rangierverteiler | Systemschrank |
|---|---|---|---|
| Ausrüstungskosten | Niedrig ($20 – $500) | Mittel ($500 – $10.000+) | Hoch ($2.000 – $100.000+) |
| Installationszeit | Minuten bis Stunden | Stunden bis Tage | Tage bis Wochen |
| Designkomplexität | Minimal | Moderat (Verdrahtungspläne, Querverweisdokumentation) | Hoch (Steuerungslogik, Leistungsberechnungen, Konformität) |
| Erforderliche Engineering-Leistungen | Grundlegende Elektrotechnikkenntnisse | Mess- und Regelungstechnik | Elektro- und Steuerungstechnik |
| Wartungsbedarf | Minimal (regelmäßige Inspektion) | Niedrig bis moderat (Überprüfung der Klemmenspannung) | Moderat bis hoch (Komponententests, Kalibrierung) |
| Typische Lebensdauer | 20-30 Jahre (Gehäuse) | 15-25 Jahre | 15-20 Jahre (Komponenten müssen möglicherweise ausgetauscht werden) |

Anwendungsmatrix: Welche Ausrüstung für welche Aufgabe?
Die Wahl des richtigen Gehäuses hängt von Ihrer spezifischen Anwendung ab. Diese Matrix bietet praktische Hinweise.
| Anwendungsszenario | Empfohlene Ausrüstung | Warum diese Wahl? |
|---|---|---|
| Konsolidierung der Stromverkabelung von 5 Außenleuchten | 接线盒 | Einfacher Schutz für Drahtverbindungen; keine Signalverarbeitung erforderlich |
| Feldverdrahtungssammelpunkt 200 m vom Kontrollraum entfernt | 接线盒 | Kostengünstiger Übergang von Feldleitungen zu Hauptkabelstrecke |
| Anschluss von 50 Temperatur- und Drucksensoren an DCS | Rangierverteiler | Erfordert Signalorganisation, Querverdrahtung und möglicherweise IS-Barrieren |
| Schnittstelle zwischen Feldinstrumenten und SPS in einer Raffinerie | Rangierverteiler | Explosionsgefährdeter Bereich erfordert IS-Barrieren; umfangreiche Instrumentierung erfordert organisierte Führung |
| Steuerung von 10 Motoren mit Frequenzumrichtern, Start/Stopp und Alarmen | Systemschrank (MCC) | Aktive Motorsteuerung erfordert Antriebe, Schütze, Schutzschalter, HMI |
| Automatisierte Verpackungslinie mit SPS, Sensoren, Förderbändern | Systemschrank (SPS-Schrank) | Vollständige Automatisierung erfordert SPS, E/A-Module, Energieverteilung, Bedienerschnittstelle |
| Schutz von String-Verbindungen für Solarmodule im Außenbereich | 接线盒 | Einfacher Kabelschutz; Funktionalität einer Combiner Box |
| Gebäude-HLK-System mit 100+ Kontrollpunkten | Rangierverteiler + Systemschrank | Rangierverteiler organisiert Feldsignale; Systemschrank beherbergt GLT-Steuerungen |
| Elektrische Hauptverteilung für Produktionsstätte | Systemschrank (Schaltanlage) | Energieverteilung erfordert Leistungsschalter, Messung, Schutzrelais |
| Anschluss von 3 Pumpen an bestehende Motorstarter | 接线盒 | Einfache Konsolidierung der Stromverdrahtung; Steuerung ist bereits vorhanden |

Branchenspezifische Hinweise
Öl & Gas:
- Feldverteilerkästen für Bohrlochkopf- und Pipeline-Instrumentierung
- Rangierverteiler mit eigensicheren Barrieren für die Signalübertragung in explosionsgefährdeten Bereichen
- Systemschränke für Kompressorsteuerung, Pumpensteuerung und SCADA-Integration
Herstellung:
- Anschlusskästen für die Energieverteilung auf Maschinenebene
- Rangierverteiler für große Instrumentierungsnetzwerke (100+ Sensoren)
- Systemschränke für Maschinensteuerung, Produktionslinienautomatisierung, Motor Control Center
Wasser/Abwasser:
- Anschlusskästen für Feldsensoranschlüsse (Füllstand, Durchfluss, pH-Wert)
- Rangierverteiler für die Instrumentierung von Kläranlagen (SCADA-Schnittstelle)
- Systemschränke für Pumpensteuerung, Chemikaliendosierung und Prozessautomatisierung
Kommerzielle Gebäude:
- Anschlusskästen für Beleuchtungskreise, HLK-Energieverteilung
- Systemschränke für Gebäudeleittechnik (GLT), Aufzugssteuerung, Brandmeldezentralen
So wählen Sie die richtige Ausrüstung aus
Verwenden Sie diesen Entscheidungsrahmen, um das geeignete Gehäuse für Ihr Projekt auszuwählen:
Schritt 1: Definieren Sie Ihren primären Bedarf
Fragen Sie sich: Was ist die primäre Funktion, die ich benötige?
- Nur Kabelschutz? → Anschlusskasten
- Signalrouting und -organisation? → Rangierverteiler
- Aktive Steuerung, Automatisierung oder Energieverteilung? → Systemschrank
Schritt 2: Bewerten Sie die Komplexität
Wählen Sie einen Anschlusskasten, wenn:
- Sie lediglich Kabelverbindungen oder -anschlüsse schützen
- Keine Signalverarbeitung oder Steuerlogik erforderlich ist
- Das Budget begrenzt ist und die Funktionalität einfach ist
- Die Installation schnell und einfach sein muss
Wählen Sie einen Rangierverteiler, wenn:
- Sie 20+ Instrumentierungssignale zu organisieren haben
- Signale sortiert und zu bestimmten E/A-Kanälen geleitet werden müssen
- Sie Feldgeräte mit SPS/GLT/SCADA verbinden
- Anwendungen in explosionsgefährdeten Bereichen eigensichere Barrieren erfordern
- Eine zukünftige Systemerweiterung eine flexible Verdrahtung erfordert
Wählen Sie einen Systemschrank, wenn:
- Sie Motoren, Pumpen oder automatisierte Maschinen steuern müssen
- Die Anwendung eine SPS, HMI oder Steuerlogik erfordert
- Ein Schutz der Stromkreise (Leistungsschalter, Sicherungen) Teil des Systems ist
- Eine Energieverteilung auf mehrere Lasten erforderlich ist
- Eine Bedienerschnittstelle und Überwachung unerlässlich sind
Schritt 3: Berücksichtigen Sie Umgebungsfaktoren
Alle drei Gerätetypen können mit entsprechenden Umgebungsbedingungen (IP/NEMA) spezifiziert werden. Jedoch:
- Außenbereiche/Raue Umgebungen: Anschlusskästen bieten die größte Auswahl an wetterfesten und korrosionsbeständigen Optionen
- Gefahrenbereiche: Rangierverteiler mit eigensicheren Barrieren oder explosionsgeschützten Gehäusen; Systemschränke können für Division 1/2 oder Zone 1/2 Bereiche spezifiziert werden
- Reinräume/Lebensmittelverarbeitung: Edelstahlkonstruktion für alle drei Typen verfügbar
Schritt 4: Budget und Lebenszykluskosten
- Abzweigdosen: Niedrigste Vorlaufkosten, minimaler laufender Wartungsaufwand
- Rangierverteiler: Moderate Kosten, geringer Wartungsaufwand (Klemmeninspektionen)
- Systemschränke: Höchste Kosten, laufende Wartung für aktive Komponenten
Für das komplette Sortiment an Anschlusskästen, Rangierverteilerkomponenten (Reihenklemmen, DIN-Schienen-Zubehör) und Systemschranklösungen von VIOX Electric wenden Sie sich an unser technisches Team, um die richtige Ausrüstung für Ihr Projekt zu spezifizieren.

Häufig Gestellte Fragen
F: Kann ein Rangierverteiler einen Anschlusskasten ersetzen?
A: Technisch ja, aber es ist überdimensioniert und teuer. Ein Rangierverteiler enthält Reihenklemmen und Organisationsfunktionen, die Sie für einen einfachen Drahtschutz nicht benötigen. Verwenden Sie einen Anschlusskasten, es sei denn, Sie benötigen spezielle Signalrouting- und Querverdrahtungsfunktionen.
F: Wann würde ich sowohl einen Rangierverteiler als auch einen Systemschrank verwenden?
A: Dies ist in großen Steuerungssystemen üblich. Der Rangierverteiler befindet sich zwischen den Feldinstrumenten und dem Systemschrank und organisiert Hunderte oder Tausende von Signalen, bevor sie mit der SPS oder dem DCS verbunden werden. Der Systemschrank beherbergt die Steuerung, die Netzteile und die Bedienerschnittstelle. Diese Trennung verbessert die Wartungsfreundlichkeit und ermöglicht die Arbeit an einem, ohne den anderen zu stören.
F: Sind Anschlusskästen immer kleiner als Rangierverteiler?
A: Im Allgemeinen ja, aber nicht immer. Große Anschlusskästen (24″ × 24″), die als Zugkästen in Rohrsystemen verwendet werden, können physisch größer sein als kleine Rangierverteiler. Der Hauptunterschied ist nicht die Größe, sondern die Funktion. Anschlusskästen schützen Verbindungen; Rangierverteiler organisieren und leiten Signale.
F: Benötige ich eine spezielle Schulung, um einen Rangierverteiler zu installieren?
A: Die Installation erfordert keine spezielle Zertifizierung, aber Sie benötigen Kenntnisse über Instrumentierungsverkabelung, Signalarten (4-20mA, digitale E/A, HART) und Querverdrahtungsdokumentation. Elektriker mit Erfahrung in Steuerungssystemen können dies bewältigen, aber es ist komplexer als die Installation eines Anschlusskastens.
F: Kann VIOX Electric kundenspezifische Systemschränke liefern?
A: Ja. VIOX bietet kundenspezifische Systemschränke für Motorsteuerung, SPS-Systeme und Energieverteilungsanwendungen. Unser Engineering-Team kann komplette Schalttafeln nach Ihren Vorgaben entwerfen, bauen und testen, einschließlich UL 508A-Konformität für nordamerikanische Installationen.
F: Was ist der Unterschied zwischen einem Rangierverteiler und einem SPS-Schrank?
A: Ein SPS-Schrank ist eine Art Systemschrank, der die SPS selbst und ihre E/A-Module beherbergt. Ein Rangierverteiler enthält nicht die SPS – er befindet sich vorgelagert und organisiert Feldsignale, bevor sie den SPS-Schrank erreichen. In kleineren Systemen kann die Rangierfunktion direkt in den SPS-Schrank integriert werden.
F: Woher weiß ich, welche IP-Schutzart ich für meinen Anschlusskasten benötige?
A: Berücksichtigen Sie Ihre Umgebung: Trockene Innenräume benötigen IP20-IP54. Außenbereiche oder feuchte Industriegebiete benötigen mindestens IP65. Bereiche mit Hochdruckreinigung (Lebensmittelverarbeitung) benötigen IP66 oder IP67. Temporäres Eintauchen in Wasser (Überschwemmungsgefahr) erfordert IP67 oder IP68. Beachten Sie Artikel 314 des NEC und die lokalen Vorschriften für spezifische Anforderungen.
Fazit
Anschlusskästen, Rangierverteiler und Systemschränke erfüllen unterschiedliche Aufgaben in industriellen elektrischen Systemen. Anschlusskästen bieten einfachen Drahtschutz. Rangierverteiler organisieren und leiten Instrumentierungssignale. Systemschränke beherbergen komplette Steuerungs-, Automatisierungs- und Energieverteilungssysteme.
Das Verständnis dieser Unterschiede stellt sicher, dass Sie die richtige Ausrüstung spezifizieren – und so eine Überdimensionierung (und Mehrausgaben) oder eine Unterdimensionierung (und Beeinträchtigung der Funktionalität) vermeiden. Die Vergleichstabellen und die Anwendungsmatrix in diesem Leitfaden helfen Ihnen bei der Auswahl der Ausrüstung für verschiedene industrielle Anwendungen.
VIOX Electric fertigt ein umfassendes Sortiment an elektrischen Gehäusen, Reihenklemmen, DIN-Schienen-Komponenten und Schaltschranklösungen für industrielle und kommerzielle Anwendungen. Ob Sie robuste Anschlusskästen für raue Umgebungen, Rangierverteilerkomponenten für Instrumentierungssysteme oder kundenspezifische Systemschränke benötigen, unser technisches Team bietet kompetente Beratung von der Spezifikation bis zur Installation.
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